Laut Polizeiangaben wurden am Montagabend drei Personen bei der #Schießerei im islamischen Zentrum, unweit von Hauptbahnhof in #Zürich, verletzt – die Fahndung nach dem unbekannten Täter verläuft weiterhin ungewiss. Der Vorfall ereignete sich im Zentrum der Stadt, in der Eisgasse. Der Täter fiel in den Gebetsraum und schoss um sich auf die Menschen, die gerade beim Abendgebet waren - drei Personen wurden dabei verletzt - so die Polizeisprecherin.

Ob eine Verbindung zum Vorfall auf dem Berliner Weihnachtsmarkt oder dem Attentat in Ankara ist noch nicht bekannt.

Zwei Opfer in Lebensgefahr

Zwei der Drei Verletzten, im Alter von 30, 35 und 56, schweben in Lebensgefahr.

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Am Tatort sind drei Polizei- und ein Krankenwagen, berichte der Polizeisprecher.

Auf der Suche nach dem Täter hat die Polizei das Viertel umgeben. Vor dem Islamischen Zentrum waren rund 20 Polizisten im Einsatz, mehrere Krankenwagen waren ebenfalls vor Ort. Die Schweizer Medien berichten, dass sich der Täter auf der Flucht befindet, nach dem Vorfall, welcher sich in der Nähe des Hauptbahnhofs in der Schweizer Finanzhauptstadt ereignete.

Ein viertes Opfer in der Nähe tot aufgefunden

Die Polizei bestätigte einen Leichenfund in der Nähe, wollte aber einen möglichen Zusammenhang mit der Schießerei nicht kommentieren. Die Brücke, unter welcher die Leiche gefunden wurde, ist ebenfalls gesperrt. Unter der Rio-Bar bei der Zürcher Gessnerbrücke wurden eine Leiche und eine Waffe gefunden. Die Brücke ist auch abgesperrt.

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Die Leiche ist in ein weißes Tuch eingewickelt, daneben liegt eine Pistole und das Blut ist an der Wand zu sehen – so der Fotograf der AFP.

Steckt ein rechtsgesinnter Täter hinter dem Anschlag?

Zwei-Drittel der 8,3 Millionen Schweizer bekennen sich als Christen. Dieser Staat kämpft jedoch mit der Rolle des Islams, da der Anteil der Muslime auf 5%, seit der Ankunft der Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, gestiegen ist.

Beim Referendum in 2009 stimmte die Mehrheit gegen den Bau von neuen Minaretten – ein rechtsgesinnter Anschlag ist nicht auszuschließen.

Die Ermittlungen laufen

Die Beweise, welche am Tatort gefunden wurden, wurden eingesammelt – das Motiv oder der Hintergrund des Täters bleiben bisher ungeklärt. Der Verdächtige, der sich von der Moschee entfernt hat, ist etwa 30 Jahre alt. Laut Mediensprecher der Stadtpolizei Zürich, trug der Täter dunkle Kleidung und eine dunkle Wollmütze.

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Zum Zeitpunkt der Schießerei hielten sich in der Moschee etwa 10 Personen, größtenteils aus Nordafrika, Somalia und Eritrea auf.

Für die Bewohner sei keine Gefahr vermeldet. Die Polizei Zürich startete einen Zeugenaufruf:

Personen, die am Montagabend, 19. Dezember 2016, zwischen 17.15 und 17.45 Uhr an der Eisgasse 6 (zwischen Kasernenareal und Europaallee) Wahrnehmungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten oder Angaben zum unbekannten Täter oder zum Tatablauf machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen. #Islamisches Zentrum