Die Richtline wurde in einer Broschüre der Studentenvertretung herausgegeben, die sich gegen die Verwendung traditioneller Pronomen ausspricht, da man sonst, wie es heisst, auf die Idee kommen könnte, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Die absichtliche Verwendung des falschen Pronomens für transsexuelle Personen ist laut des Verhaltenskodex der Studentenvertretung eine Beleidigung.

Der #LGBT Rechtsaktivist Peter Tatchell begrüsste die Entscheidung und sagte zu Mail Online:

Es ist wirklich toll, wenn man nicht immer an die Geschlechtertrennungen und -barrieren erinnert wird. Es ist gut, geschlechtsneutrale Pronomen zu haben für all jene, die sie verwenden möchten, aber es sollte nicht verpflichtend sein.

Das ist nicht etwas, bei dem es um politische Korrektheit geht, oder darum jemanden zu zensieren. Es geht um die Anerkennung der Tatsache, dass es sich verändernde Geschlechtsidenditäten gibt und um den Respekt vor dem Recht, dass man sich nicht als Mann oder Frau zu erkennen geben muss.

Die Möglichkeit des 'ze' ist eine gutüberlegte und massvolle Entscheidung.

Auch eine andere ehemalige Elite-Uni plant größeres

Auch die Univesität von Cambridge hat angedeutet, dass sie einen vergleichbaren Weg gehen will.

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Sophie Buck, die Sozialbeauftragte der dortigen Studentenvertretung sagte:

Die Veranstaltungen beginnen mit Rednern, die sich mit einem geschlechtsneutralen Pronomen vorstellen. Das ist Teil des Prozesses, um die Vertretung zu vereinheitlichen.

Und Franky Sissons, ein transsexueller Student am King's College in Cambridge äußerte sich wie folgt:

Geschlechtsneutrale Pronomen sind gut.. das sollte auch in Vorlesungen so umgesetzt werden.

Gegenmeinungen werden niedergebrüllt

Der kanadische Professor Jordan Peterson, der sich gegen Genderpolitik auf seinem Campus aussprach, dagegen warnte:

Britische Universitäten sollten sich dem entgegenstellen. Inzwischen gibt es ganze Disziplinen, die unwiederbringlich von dieser Doktrin durchsetzt sind.

Peterson sorgte für Aufsehen, als er im Internet eine Präsentation veröffentlichte, in der er sich gegen die Pläne der kanadischen Regierung aussprach Gesetze zu verabschieden, mit denen die kanadische Menschenrechtsgesetzgebung und das Strafgesetzbuch erweitert würden, und nach denen die Belästigung und Diskriminierung basierend auf "Geschlechteridentität und Geschlechterausdruck" strafbar wäre.

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Bei einer Veranstaltung zur Redefreiheit im Oktober sagte der Professor der Universität von Toronto:

Die geplanten Gesetzesänderungen verängstigen mich, da damit bestimmte Vermutungen über die menschliche Natur ihren Niederschlag in der juristischen Grundsubstanz unserer Kultur fänden, von denen nicht nur ich glaube, dass sie nicht stimmen, sondern die ich auch für gefährlich und ideologisch motiviert erachte.

Die Veranstaltung wurde von Transsexuellenaktivisten ins Visier genommen, die versuchten, die Reden mit lauten Tröten und anderem Lärm zu stören, wobei ihm auch auf dem Campus bereits mehrfach nachgestellt wurde, wobei beispielsweise jemand einmal seine Bürotür zugeklebt hat.

Im Original: Oxford Students Told to Use ‘Ze’ Instead of ‘He’ or ‘She’ (Breitbart.com) #Gender #Kulturmarxismus