Vergleicht man die Zwischenkriegsjahre des 1. und 2. Weltkrieges mit der heutigen Zeit, zeigen sich erschreckende Parallelen. Überschuldete Staatshaushalte kennzeichneten nicht nur die damaligen Jahren. Sie sind seit Jahren ein Thema, das die #Zukunftsfähigkeit sowohl in Europa, aber auch in anderen Kontinenten dieser Erde massiv gefährdet. Der Handlungsspielraum der jeweiligen Volkswirtschaften ist sehr eingeschränkt.

Aber auch ein zweiter Sachverhalt zeigt Parallelen zur Geschichte der Zwischenkriegsjahre. Auch damals waren eine Vielzahl von Banken in ihrer Wettbewerbsfähigkeit und damit auch ihrer Existenz gefährdet. Auch die damalige Zeit war gekennzeichnet von vielerlei Risiken, die massiv Einfluss auf die Bank- aber auch auf die eigenen Volkswirtschaft hatten.

Ganze Gesellschaftsschichten haben nicht nur ihren Wohlstand verloren, sondern massiv um ihre jeweiligen Existenzsicherung gekämpft. Auch hier zeigen sichParallelen. Die nicht ausschliesslich durch die Politik der EZB verursacht sind, aber in der seit geraumer Zeit betriebenen Politik verschärft werden.

Damals wie heute kam zu dieser schwierigen Gesamtlage auch das Thema von Flüchtlingswellen. Damals, wie heute, mit Argwohn betrachtet. In heutiger Zeit ist allerdings ein Faktor, nämlich die demografische Entwicklung der Gesellschaft, nicht mehr zu leugnen. Die starke Überalterung vieler Volkswirtschaften trägt sein übriges zur Frage nach der Zukunftsfähigkeit bei.

Die Geschichte sollte uns lehren, das Protektionismus keine adäquate Antwort auf diese schwierige gesamt-gesellschaftliche Lage ist. Geschlossene Grenzen lösen weder unsere Probleme, nein, sie verschärften sie nur noch mehr. Noch lösen sie die teilweise prekären Probleme in vielen anderen Ländern und tragen somit auch nicht zu einer Stabilität der Weltengemeinschaft bei.

In vielen Branchen ist ein Fortbestand ohne die vielen helfenden Händen von Menschen aus allen Nationen kaum noch denkbar. All diese Menschen tragen auch zur zukunftsfähig unseres Sozialstaates bei.

Keine konfliktreiche Auseinandersetzung der Geschichte hat ausser unermesslichem zusätzlichen Leid jemals zu Wohl der Erde beigetragen.

Viele Unternehmen, zahlreiche Branchen, sind heute multikulturell geprägt. Vielfalt wird nicht nur geschätzt, sondern sie trägt in erheblichen Maße zur Zukunftsfähigkeit vieler Unternehmen in entscheidenden Maße bei.

Fazit

Die wirtschaftlich entwickelten Ländern galten immer als freie Welt. In großen Teilen als Demokratie geführt. Deren Herz die Grundrechte der Gesellschaft und die damit einhergehend die geschaffene Rechtsstaatlichkeit waren. Geschätzt in dieser freien Welt, war nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Reiselust seiner Gesellschaft, die offenen Grenzen.

Wir sollten uns an unsere Errungenschaften dieser freien Welt erinnern. Wie sie unser Zusammenleben in erheblichem Masse verbessert haben. Zum Wohlgefühl eines jeden einzelnen beigetragen haben.

Wir sollten uns wieder mehr bewusst machen, was unsere freie Welt einmal geprägt hat. Welches die Grundlagen und das Herz dieser freien Welt waren.

Bei allen notwendigen Schutzmassnahmen sollten wir uns immer an unseren jahrzehntelangen #Grundwerten orientieren.

Wir sollten die entscheiden Themen dieser Zeit zum Wohle der Stabilität der Weltengemeinschaft, aber auch als Verantwortung für die zukünftige Generation anpacken und lösen.

Wir sollten uns daran erinnern, dass #Bescheidenheit und Demut Werte waren, die zu unserem gesellschaftlichen Reichtum beigetragen haben.

Oliver Luser - Publizist