Seit dem #brexit-Votum hat sich die wirtschaftliche Lage in England verschlechtert. Der Markt ist schwierig geworden. Nun plant der britische #Starkoch #Jamie Oliver seine Restaurantkette „Jamie's Italian“ deutlich zu verkleinern. In Großbritannien betreibt er 42 Restaurants, im Ausland weitere 36. Chefmanager Simon Blagden erklärte am Freitag, Unsicherheiten und Druck haben so zugenommen, dass auch sie darauf reagieren müssten. Von den Schließungen seien 120 Mitarbeiter betroffen. Sie würden anderweitig beschäftigt werden.

Jamie Oliver ist erklärter Brexit-Gegner

Schon innerhalb weniger Monate hat das Votum zu wirtschaftlichen Verschlechterungen geführt.

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Vom drohenden Brexit in der Heimat lässt sich Internet-Liebling Oliver aber nicht die gute Laune verderben. Statt dem Niedergang zuzuschauen, macht der Starkoch das einzig Richtige: Er expandiert außerhalb Großbritanniens. Im Ausland will er 20 neue Restaurants eröffnen.

An seiner Beliebtheit wird das garantiert nichts ändern. Auch im Internet ist Jamie Oliver mit 5 Millionen Twitter-Followern ein Superstar. Selbst wenn er sich schon manches Mal einen kulinarischen Fehltritt erlaubt hat, seine Fangemeinde bleibt ihm treu, was man auch vom beliebten britischen Schauspieler Bendict Cumberbatch in seiner Rolle als Sherlock behaupten kann. Doch hinsichtlich ihrer Followerzahlen werde beide von einer amerikanischen Sängerin in den Schatten gestellt: Selena Gomez. Die ist unangefochtene Follower-Königin auf Instagram und hat erst im Dezember Taylor Swift von Platz 1 verdrängt.

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Ihre Followerzahl dürften Oliver allerdings vor Neid erblassen lassen, denn die süße Selena hat bereits die 100-Millionen-Hürde geknackt.

Brexit: Die britische Bevölkerung wird leiden

Seit der Abstimmung über den Austritt Großbritanniens aus der EU im Juni 2016 hat das britische Pfund gegenüber dem Euro erheblich an Wert verloren. Für die Bürger bedeutet das ansteigende Preise. Auch Starkoch Jamie Oliver muss für seine Zutaten nun deutlich tiefer in die Tasche greifen. Es sind vor allem die Importwaren wie Spezialitäten aus Italien, Österreich und Griechenland, die hier zu Buche schlagen. Hinzu kommen höhere Ausbildungskosten für Lehrlinge. Nicht zuletzt sind es die sinkenden Gästezahlen, die Restaurantschließungen notwendig machen. Denn wer unterm Strich weniger Geld zur Verfügung hat, geht auch seltener auswärts essen.