Rakhat #Aliyev, der ehemalige kasachische Botschafter in Österreich, wurde am 24. Februar 2015 in seinem Haftraum in der Justizanstalt Josefstadt erhängt aufgefunden. Seitdem sind sich Gutachter nicht einig, ob es sich in der Causa um Tod durch Suizid handelt. Der deutsche Rechtsmediziner Bernd Brinkmann, der von der Witwe Aliyevs beauftragt worden war, ist nach seiner Auswertung davon überzeugt, dass es sich um Mord gehandelt habe. Er habe an der Leiche Merkmale gefunden, die auf Burking zurückgeführt werden könnten. Burking ist ein Fachbegriff der Rechtsmedizin, welche das Töten durch verschließen von Mund und Nase per Hand bei gleichzeitigem Knien auf dem Brustkorb beschreibt. Die Causa ist seit nunmehr zwei Jahren ein Thema der österreichischen #Justiz.

Auch dieses Jahr konnte dazu bereits am 19. Januar ein Artikel im Kurier gefunden werden.

Kompetenzstreit um Ermittlungen im Fall Aliyev“, so der Online-Titel der österreichischen Tageszeitung.

Angeblich hätte dem Schweizer Sachverständigen Roland Hausmann eine umfassende Fotodokumentation zur eindeutigen Feststellung der Todesursache gefehlt.

Alijew Tod: SPÖ – Justizsprecher fordert Ermittlungen“ wurde am 10. Februar 2017 in der österreichischen Onlineausgabe des Standard geschrieben.

Der österreichische Justizsprecher Jarolim hätte von „unglaublichen Fakten“ gesprochen, bei der in der Causa „immer wieder auffällige Umstände bekannt“ geworden wären. Er fordere von der Staatsanwaltschaft weitere Ermittlungen.

Alijew Tod: Ein Rätsel bleibt ungelüftet“ veröffentlicht am 16. Februar 2017 der Standard.

Die Staatsanwaltschaft hätte demzufolge die Entscheidung getroffen, die Mordermittlungen einzustellen. Erwähnt wird in dem Zusammenhang die ungeklärte Ursache eines gebrochenen Brustbeines.

Gutachter: Weiter starke Zweifel an Alijew-Suizid“ titelt die Presse in ihrer Onlineausgabe am 17. Februar 2017.

Brinkmann, der von dem Mord an Aliyev überzeugt ist, empfehle laut einer der Presse vorliegender Stellungnahme die Einholung eines Obergutachtens.

„Rakhat Aliyevs Anwälte bestehen auf die Version des Mordes“ ist in der Online-Ausgabe von Radio Azattyk, einem Ableger des von der US-Regierung subventionierten Radio Liberty nachzulesen.

Erwähnung findet hier auch der Psychiater Stefan Z., der beim Strafgefangenen keine suizidgeneigte Persönlichkeit gesehen hätte.

Es bleibt abzuwarten, ob das letzte Wort in der Causa Aliyev tatsächlich gesprochen wurde.

Weiterführend lesenswert:

http://de.blastingnews.com/meinung/2017/02/fake-news-von-wegen-zensur-a-la-1984-001464801.html

http://de.blastingnews.com/meinung/2017/02/wenn-staats-lobby-und-burgerinteressen-aufeinanderprallen-001459311.html #Österreich