Der Louvre-Attentäter soll ein 29-jähriger Ägypter sein. Jedoch ist die Identität des Mannes noch nicht komplett bestätigt.

Zuvor wurden Nachrichten via Twitter verschickt

Kurz vor der Tat, die sich am Freitagmorgen ereignete, wurden über den Twitteraccount des Mannes mehrere Botschaften auf Arabisch verschickt. Die Nachrichten hatten Bezug zu der Terrorgruppe "Islamistischer Staat" kurz IS und zu den "Brüdern in Syrien und die Kämpfer in der ganzen Welt". Die Anzahl der Botschaften ist nicht genau bekannt, jedoch sollen es mindesten zehn Stück gewesen sein. In den Nachrichten war unter anderem noch die Rede von einer Reise von Dubai nach Paris gewesen sein, was sich mit dem Flug des Verdächtigen deckt.

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Seine Maschine kam demnach am 26. Januar in Paris an. Der Twitteraccount des Attentäters wurde mittlerweile gesperrt.

Louvre-Attentäter schwebt in Lebensgefahr

Mit den Worten "Allahu akbar" übersetzt "Gott ist groß" hat der Mann vier patroullierende Soldaten nahe des berühmten Louvre-Museums mit zwei Macheten attackiert. Dabei wurde ein Soldat leicht verletzt. Ein anderer eröffnete sofort das Feuer auf den Attentäter und verletzte ihn dabei lebensgefährlich.

Verdächtiger hatte einen Antrag auf ein Touristenvisum gestellt

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte der Tatverdächtige einen Antrag auf ein Touristenvisum gestellt, teilte der Generalstaatsanwalt mit. Nun stellt sich die Frage, ob der Mann alleine oder im Auftrag gehandelt hat.

Anschläge in Frankreich häufen sich

Seit 2015 ist es zu einer Reihe von islamistischen Anschlägen in Frankreich gekommen.

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Dabei wurden insgesamt 238 Menschen getötet. Am 13. November starben 130 Menschen, als mehrere Attentäter an verschiedene Orten das Feuer auf Besucher von von Bars und Restaurants eröffneten. Seither gilt in #Frankreich der Ausnahmezustand und die Regierung hat die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Aufgrund dessen patrouliieren in Paris Soldaten an vielen verschiedenen Orten, vor allem an den Touristenattraktionen wie dem Eifelturm und dem Louvre. Nach dem Angriff von Freitag wurde das Louvre weiträumig gesperrt und 1.200 Menschen wurden evakuiert.