Infolge des gestern mit einer beindruckenden Stimmenmehrheit (138 : 6 : 22) durch das ungarische Parlament verabschiedeten Gesetzes, dass alle in Ungarn anwesenden Personen, die als Nahostkriegsflüchtlinge gelten wollen, in Containerdörfern im Grenzgebiet festgehalten werden sollen, wurden Tatsachen geschafft. Dort und nur dort dürfen sie auf das Ergebnis der Prüfung ihrer Asylanträge warten.

Auf diese Art und Weise hat der ungarische Premierminister Wiktor Orban, wessen Antrag gebilligt wurde, erneut die Unabhägigkeit seines Landes von den Eurokraten betont, zugleich aber gezeigt, dass in Ungarn und in dem ganzen Visegrad-Vier die Uhren jetzt ganz anders laufen als in Berlin und Brüssel.

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Man kann das sogar von Wien sagen. Die Integration in Österreich ist gescheitert und die Schulkinder fallen den Folgen der falschen Einwanderungspolitik der Erwachsenen zum Opfer. Wohl gerade aus diesem Grund wird jetzt sogar die Bedeutung der scheinbar eindeutigen Worte und Vorfälle verdreht. Aus dem deutschsprachigen Raum fliehen seine Einwohner nach Ungarn. Sie sind dort übrigens keine Fremden, sondern herzlich willkommene Halbbrüder des ungarischen Volkes.

Des Volkes, das einst selbst den moslemischen, türkischen Eroberern und dem Landgier der Habsburger zum Opfer fiel. Es kann also nicht als mitschuldig bei dem Schuldkult des weissen Mannes betrachtet werden.

Orban verkündet fortan dasselbe

Ein paar Tage früher hat er seine Ansichten zum Thema moslemische und andere Völkerwanderung aus Afrika und Asien nach Europa deutlich wiederholt:

„Wir befinden uns also innerhalb einer Art ethnischer Homogenität, innerhalb einer Zivilisation.

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Meiner Ansicht nach ist die Bewahrung dieser eine Schlüsselfrage. Natürlich empfangen wir einen jeden, wie dies uns der Heilige Stephan hinterlassen hat, dies ist eine richtige Sache, doch darf man die Veränderung des grundlegenden ethnischen Charakters des Landes nicht riskieren, weil dies meiner Ansicht nach das Land nicht aufwertet, sondern abwerten und ins Chaos stoßen würde.“

(Viktor Orbáns Rede bei der Ungarischen Handels- und Industriekammer zum Anlass der Eröffnung des Wirtschaftsjahres, Budapest, 28. Februar 2017)

Es ist zu befürchten, dass der Multikulturalismus kein langes Leben vor sich hat

Dann kann etwas viel Schlimmeres kommen. Die Menschenrechtler warnen vor dem Abgleisen in den #Rassismus, permanenten Ausnahmezustand, eine Demokratieabschaffung usw. Sie nahmen die neueste wichtige politisch-rechtliche Entscheidung in Budapest, die aber irgendwie auch durch die EUGH-Richter ermöglicht wurde, als eine Art neufaschistischer Bedrohung auf.

Zugleich aber wird dies bei dem gemeinen Volk immer mehr auf eine ganz andere Weise beurteilt.

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Der blutige, geradezu apokalyptische Bürgerkrieg wird befürchtet. Dieses Videomaterial aus Ungarn hat die Runde gemacht:

Wie lange kann man sich täuschen?

In dem Zeitalter seit dem Ende des kalten Krieges wurden die linksliberale Oberschicht des Abendlandes sowie Osteuropas vor einige wahrhaft große Aufgaben gestellt. Keiner von deren war sie gewachsen; weder bei den Ost-West- noch den Nord-Süden-Beziehungen. Ihre Zeit kommt wohl zu einem Ende und ihre Ideologie wird immer öfter als eine weltfremde Ideologie verurteilt. Die wirklich wirkenden Lösungen werden nun wohl solche Leute wie Orban oder Putin finden müssen. #Flüchtlinge