Wie "DER WESTEN" berichtet, sind am Samstag in einer Asylunterkunft in Rees-Haldern (Nordrhein-Westfalen) acht Bewohner komplett ausgerastet. Die Asylsuchenden bewaffneten sich teilweise mit Eisenstangen, bedrohten das Sicherheitspersonal, zerschlugen Scheiben und zerstörten das Möbilar. Ein Bundespolizist wurde bei dem Einsatz schwer verletzt.

Griffen nach dem Einkaufen an

Dem Bericht nach kamen die acht Männer (18 bis 28 Jahre) gegen 13.30 Uhr vom Einkaufen zurück. Als sie in der Unterkunft eintrafen, griffen sie unvermittelt an. Das Sicherheitspersonal konnte sich gerade rechtzeitig in einen gesicherten Wachraum flüchten und von dort aus die Polizei alarmieren.

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Es rückten Beamte der Klever Polizei mit Unterstützung der Bundespolizei an.

Bundespolizist wurde schwer verletzt

Den eintreffenden Beamten gelang es alle acht Männer zu überwältigen. Jedoch erlitt ein Bundespolizist bei dem Einsatz einen komplizierten Fußbruch, so ein Polizeisprecher gegenüber der Zeitung.

Alle acht Angreifer wurden in Polizeigewahrsam genommen. Die Asylbewerber erwartet mehrere Strafverfahren wegen Schweren Landfriedensbruch, Bedrohung, Widerstandes gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung sowie Sachbeschädigung.

Ursache der Attacke noch vollkommen unklar

Die genauen Hintergründe, warum es zu dem Aufstand gekommen war, wollte die Polizei am Sonntag noch nicht bekannt geben.

Die "NRZ" soll berichtet haben, dass sich die am Freitag eingetroffenen Asylbewerber darüber beschwert hätten, dass sie in der völligen Abgeschiedenheit von Haldern untergekommen seien, dass die so im laufenden Asylverfahren fast nicht auffindbar seien und zudem noch keinen Handyempfang hätten.

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Die Kriminalpolizei hat in dem Fall die Ermittlungen aufgenommen.

Nicht der erste Vorfall in Haldern

Bereits im Januar wurden, wie "RP-Online" berichtet, drei syrische Bewohner der Unterkunft festgenommen, weil sie eine Mutter mit ihrem dreijährigen Kind sexuell belästigten. Bei "RP-Online" wurde in diesem Zusammenhang geschrieben: "Bekanntlich hatte die Reeser SPD den permanenten Betrieb der Reeser Polizeiwache gefordert, wenn im März im ehemaligen Bundeswehrdepot in Haldern eine zentrale Unterbringung von 1350 Flüchtlingen anläuft." #Migrationskrise #Blaulicht #Flüchtlinge