Wie "TAG24" berichtet, wurde in der Nacht von Mittwoch zu Dienstag in Dresden der Mitsubishi des Politikprofessors Werner Patzelt (63), offenbar gezielt in Brand gesteckt.

Etwa kurz nach halb eins ging der Feueralarm ein, dass ein Mitsubishi komplett in Flammen stehen würde. Die Feuerwehr rückte umgehend aus, doch das Fahrzeug war nicht mehr zu retten. Auch ein in der Nähe geparkter Wagen wurde bei dem Brand beschädigt.

Man kann sich fast sicher sein, dass dies keine zufällige Aktion gewesen ist. Denn das Fahrzeug gehört Werner Patzelt, Lehrstuhlinhaber „Politische Systeme“ an der Technischen Universität Dresden.

OAZ ermittelt nun in dem Fall

Patzelt war von vielen Linksradikalen zum Feindbild erklärt worden, da er ihrer Meinung nach, zu wenig Kritik an den #PEGIDA-Demonstranten äußerte.

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In dem Fall ermittelt nun das „Operative Abwehrzentrum“ (OAZ). Sprecherin Kathleen Doetsch erklärte, dass man aufgrund des Besitzers einen politischen Hintergrund für möglich hält.

Patzelt bleibt unbeeindruckt

Patzelt selbst zeigte sich gegenüber "TAG24" unbeeindruckt, so sei es Tradition von Extremisten, dass man sich an fremdem Eigentum vergreift. Er selbst sei schon ein wenig darauf vorbereitet gewesen, da es sich schon angedeutet hatte. So hatte die Antifa-Nordost seinen Blog gehackt und geschrieben, "man müsste Leuten wie mir zeigen, dass solche Ansichten nicht kostenlos wären.“

Patzelt selber hält sich gerade dienstlich in der tunesischen Hauptstadt Tunis auf, er wurde von seiner Frau über den Anschlag in Kenntnis gesetzt. Er selber sagt, dass er sich davon nicht einschüchtern lasse und mache weiter wie bisher.

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Erforscht die Pegida Bewegung

Der in den Medien sehr oft auftretende Patzelt ist seit 1991 Politikprofessor an der Technischen Universität Dresden. Er erforscht unter anderem die Pegida-Bewegung, die seit Herbst 2014 in Dresden gegen hauptsächlich gegen die Asylpolitik demonstriert. Patzelt und sein Team veröffentlichten dazu bereits mehrere Studien.

Vor zwei Jahren war Patzelt von Studenten und Dozenten der TU wegen seiner Äußerungen zu Pegida kritisiert worden. Seine Wissenschaftlerkollegen distanzierten sich in einem im Internet veröffentlichten Schreiben unter anderem von Vorwürfen gegen Pegida-kritische Demonstranten. #Polizei #Kriminalität