In Nandlstadt (Bayern) hat ein Asylbewerber aus München zunächst eine Frau belästigt. Später wurde er gegenüber den alarmierten Beamten handgreiflich.

Am Montagabend gegen 18.20 Uhr alarmierte ein Busfahrer die Einsatzkräfte, das er gerade von einem Fahrgast geschlagen wurde. Daraufhin wurde ein Streifenwagen losgeschickt.

Asylbewerber belästigte Frau sexuell

Am Ort des Geschehens angekommen stellte sich heraus, dass der 32-Jährige Asylbewerber beim Einsteigen in den Bus, einer 34-Jährigen Frau an das Gesäß griff. Die Frau hatte den Asylbewerber darauf lautstark aufgefordert dies zu unterlassen, daraufhin wurde sie beleidigt.

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Umgehend schritten Fahrgäste und der Busfahrer in die Situation ein. Als der Streifenwagen eintraf, waren der Täter sowie seine zwei Begleiter bereits verschwunden.

Beamte wurden tätlich angegriffen

Die Beamten konnten den 32-Jährigen und einen 28-Jährigen Asylbewerber in der Nähe des Tatortes ausfindig machen. Bei der anschließenden Befragung beleidigte der 32-Jährige die Polizisten. Der vorläufigen Festnahme versuchte sich der Beschuldigte zu widersetzen und trat sowie spuckte gegen die Polizisten. Auch sein 28-Jähriger Begleiter welcher einem Platzverweis nicht nachkommen wollte mischte sich ein. Mit seiner Faust schlug er gegen eine Schaufensterscheibe und verletzte sich dabei selber an der Hand.

Bruder des 32-Jährigen erschien mit Messer Tatort

Unter erheblicher Gegenwehr und nur mit Unterstützung weiterer Beamter konnte die Lage unter Kontrolle gebracht sowie die Täter dingfest gemacht werden.

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Auch der 33-jährige Bruder des Haupttäters wurde in Gewahrsam genommen, nachdem dieser zum Ort des Geschehens gekommen war und sich einmischen wollte. Laut der Polizei hatte er ein Küchenmesser mit einer von 25 Zentimeter langen Klinge bei sich, welches er aber nicht einsetzte.

Neben der Polizei war der Rettungsdienst samt Notarzt sowie die Feuerwehr zur Verschalung der Schaufensterscheibe vor Ort. Eine 29-jährige Polizeibeamtin und ihr 52-jähriger Kollege wurden bei dem Vorfall leicht verletzt. #Deutschland #Flüchtlinge #Kriminalität