Der umstrittene syrische "Künstler" Manouf Halbouni, der auf dem Neumarkt in Dresden drei Busse senkrecht vor der Frauenkirche zu dem Mahnmal "Monument" aufstellen ließ, um damit an die Kriegsleiden in Aleppo zu erinnern, träumt auf seiner Webseite www.manaf-halbouni.com von einer Übernahme Europas durch islamische Großmächte.

Träumt von einer islamischen Übernahme von Europa

Zuvor waren bereits Bilder aufgetaucht, die belegen, dass Bus-Barrikaden dieser Art in Syrien von islamistischen Gruppierung Ahar Al-Scham aufgestellt worden sind.

In einem eigens ausgedachten Szenario "What If" (Was wäre wenn), geht Halbouni ein fiktives Gedankenspiel durch: Was wäre wenn, die industrielle Revolution im Arabischen und Osmanischen Reich, statt in Europa stattgefunden hätte.

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Diese zwei übermächtigen Großmächte würden laut dem Autor, auf der Suche nach neuen Absatzmärkten und Rohstoffen, mit der Eroberung sowie der Kolonialisierung Europas beginnen.

Europa wird unter islamischen Großmächten aufgeteilt

Laut Halbouni, würden das Arabische und Islamische Reich, dass ihnen unterlegene Europa untereinander aufteilen. Dabei würden die zwei Großmächte keinerlei Rücksicht auf die bereits bestehenden Völker oder Grenzen zu nehmen.

Auch hat der Autor eigens Kampfkarten gezeichnet und sich die Mühe gemacht den meisten Städten arabische Namen zu geben. Nur die großen Städte dürften ihre bisherigen Namen beibehalten, schreibt Halbouni. Aus Sachsen würde so das arabische Sachsen werden.

Da stellt man sich die Frage, warum für so einen Künstler, welcher solche Gedankenspiele öffentlich betreibt, von der Stadt Dresden eine Plattform auf dem historischen Neumarkt an der Frauenkirche geboten wird.

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Konsequenzen scheint das für den Künstler anscheinend keine zu haben, denn dieser kriegt nun die nächste Ausstellungsfläche für sein fragwürdiges Kunstwerk.

"Monument" kommt nun nach Berlin

Am Montag wird das "Monument" in Dresden abgebaut. Doch verschrottet werden die Schrottbusse nicht.

Die Busse werden als Leihgabe von Dresden nach Berlin gebracht. Das Maxim Gorki Theater in Berlin-Mitte wird das "Kunstwerk" umgehend nach dem Abbau übernehmen. Die Busse sollen im November als Teil des III. Berliner Herbstsalons, der in und um das Gorki-Theater stattfindet, in der Bundeshauptstadt gezeigt werden #Deutschland #Islam #Flüchtlinge