Wie die "Saarbrückener Zeitung" berichtet, haben sich in der Nacht zu Freitag (17.3.) in Dudweiler (Saarland) ca. 100 syrische Kurden brutale Auseinandersetzungen auf dem Parkplatz des Schützenhauses geliefert. Aus bisher ungeklärter Ursache sind die beteiligten Personen aneinandergeraten. Ein Polizeisprecher äußerte, dass er solch eine Aggressivität noch nicht erlebt habe. Die Männer sind übereinander hergefallen und haben sich gegenseitig über Autodächer hinweg gejagt, wie ein Augenzeuge schildert. Laut dem Zeugen, welcher gerade mit fünf Freunden vom Fußballtraining kam, schlugen die Männer über längere Zeit brutalst aufeinander ein. Inmitten der aufeinander einschlagenden Männer, waren auch mehrere Frauen und ein Baby.

Werbung
Werbung

Polizei musste später erneut ausrücken

Den ersten Ermittlungen zufolge, feierten die Kurden das kurdische Neujahrsfest. Dabei gab es auch Live-Musik und Tanz. Mit der Zeit eskalierte wohl die Lage auf der Feier. Mehrere Anwohner alarmierten demnach die Polizei. Diese musste an dem Abend zweimal an den Ort des Geschehens ausrücken. Nach der ersten Massenschlägerei, rückten die Beamten wieder ab. Um kurz darauf wieder auszurücken da die Personen sich erneut eine Schlägerei auf dem Parkplatz lieferten. In beiden Einsätzen waren jeweils sechs Streifenwagen vor Ort, auch Diensthunde kam zum Einsatz.

Unklar wer Täter und wer Opfer ist

Laut den Ermittlern ist bisher noch unklar wer hier Täter und Opfer ist. Die Feststellung erweist sich als schwierig, da viele Beteiligte sich schnell vom Acker gemacht haben.

Werbung

Festnahmen gab es von Seiten der Polizei keine. Lediglich die Personalien der Personen, die auf dem Parkplatz verblieben sind wurden aufgenommen. Mehrere Personen erlitten Verletzungen durch Schläge. Ins Krankenhaus musste aber niemand gebracht werden.

Laut Augenzeugen wurden mehrere Autos bei der Auseinandersetzung beschädigt, ein Zeuge schilderte: „Ich habe gesehen, wie die Seitenscheibe eines Autos mit Insassen per Sprung eingetreten worden ist.“ Auch habe man auf dem Parkplatz des Schützeshauses noch Blutflecken sehen können. #Deutschland #Flüchtlinge #Kriminalität