Wie "FOCUS Online" berichtet, ereignete sich der Vorfall am Samstag (25.3) gegen 19.05 Uhr. Zwei verfeindete Clans lieferten sich eine wüste Schlägerei in den Schadow-Arkaden. Die Polizei rückte bewaffnet mit Maschinenpistolen an. Die Menschen flüchteten aus dem Einkaufszentrum.

Schadow-Arkaden wurden fast komplett geräumt

Bei der Auseinandersetzung zwischen den beiden osteuropäischen Clans sollen neben Fäusten, auch Möbel geflogen sein. Die alarmierte Polizei musste nach ihrem Eintreffen erst einmal die Lage sondieren und flüchtende Beteiligte verfolgen.

Gestartet war die Auseinandersetzung im Souterrain an einem Büffet.

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In dem gesamten Restaurant lagen Stühle und Tische herum. Die Einsatzkräfte hatten das Einkaufszentrum fast vollständig geräumt.

Die Polizei konnte 20 der beteiligten Männer im Alter zwischen 24 und 52 Jahren ermitteln, mehrere Flüchtende konnten gestellt werden. Fünf Personen wurden teilweise schwer verletzt, der 52-Jährige musste in eine Klinik eingeliefert werden.

Manche dachten es sei ein Terroralarm

Die Beamten konnten die Situation relativ rasch wieder unter Kontrolle bringen, nachdem der Hintergrund für den Einsatz aufgeklärt war. Draußen bei den geflüchteten Besuchern der Schadow-Arkaden herrschte Unsicherheit. Manche dachten es handelte sich um einen Terroralarm. Die Beamten mussten die Menschen zunächst beruhigen.

Bei dem Einsatz waren laut einer Polizeisprecherin 40 Polizisten im Einsatz.

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Laut der Sprecherin sind die Hintergründe zu der Auseinandersetzung unter den Clans noch nicht bekannt. Wie der "EXPRESS" berichtet, soll es sich laut einem Zeugen der Ereignisse, bei den beiden Großfamilien um eine ethnische Minderheit aus dem südosteuropäischen Raum handeln. (Sehr wahrscheinlich, dass es sich hierbei um Sinti und Roma handeln könnte, darauf wurde aber in dem Bericht nicht näher eingegangen.)

Am Sonntag war von den Ereignissen vom Vortag nichts mehr zu sehen. Alle Spuren waren beseitigt. Die Arkaden waren wieder gut besucht. Ganz so als ob nichts geschehen wäre... #Deutschland #Kriminalität