Wie "Tag24" berichtet, wurden am Donnerstagmorgen zwei Wasserleichen aus der Elbe in Hamburg geborgen. Bei einem der Toten ist sich die Polizei nahezu sicher, dass es sich um den vermissten HSV-Manger Timo Kraus handeln soll.

11 Wochen wurde nach Timo Kraus gesucht

Laut "bild.de", entdeckten Einsatzkräfte der Feuerwehr am Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr eine Wasserleiche im Hamburger Hafen und zwar in der Nähe von dem Ort, an dem der HSV-Manager vor 11 Wochen spurlos verschwunden ist.

Die Feuerwehr barg den Leichnam im Bereich des Museumsschiff "Cap San Diego".

Der Köprer wurde wurde unter Polizeibegleitung in das Institut für Rechtsmedizin gebracht.

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Dort soll nun aufgeklärt werden, ob es sich hierbei um den vermissten Timo Kraus handelt.

Leichnam wird nun gerichtsmedizinisch untersucht

Noch vor einer Woche bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber der "Bild"-Zeitung, dass es keine neue Informationen um den vermissten 44-Jährigen gäbe

Die am Donnerstagmorgen gefundene Wasserleiche ist nach Angaben der Polizei mit großer Wahrscheinlichkeit der vermisste HSV-Manager Timo Kraus. Demnach weisen das Erscheinungsbild und die Bekleidung darauf hin. Auch soll der Ausweis des Toten gefunden worden sein, dies berichtet das "Hamburger Abendblatt".

"Der Leichnam ist abtransportiert und wird nun im Institut für Rechtsmedizin untersucht, um die Identität festzustellen", sagte Polizeisprecher Rene Schönhardt.

Der HSV-Manager war nach einer Partynacht auf der Hamburger Reeperbahn Anfang Januar verschwunden.

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Seine Handy wurde zuletzte auf einem Ponton auf den Landungsbrücken geortet.

Zweite Wasserleiche an der Kennedybrücke aufgefunden

Die Polizei musste nach dem Fund der ersten Wasserleiche am Donnerstagmorgen nur kurze Zeit später ein weiteres Mal ausrücken, um eine zweite leblose Person aus der Elbe zu bergen.

Laut der "Morgenpost", hatte ein Passant gegen 11 Uhr die Wasserschutzpolizei informiert, dass in der Nähe der Kennedybrücke eine männliche Leiche im Wasser treiben würde.

Bei der hier aufgefundenen Person ist noch nicht bekannt um wen es sich handelt. #Deutschland #Kriminalität