Wie "Radio Dresden" berichtet, wird in Freiberg (Sachsen) gegen einen mutmaßlichen Sexualstraftäter ermittelt. Der 29 Jahre alte irakische Staatsbürger soll mehrere Frauen genötigt und bedrängt haben. Am Mittwoch (22.3.2017) soll der irakische Asylbewerber eine 16 Jahre altes Mädchen sexuell belästigt und eine weitere Frau begrapscht haben. Aufgrund von Zeugenhinweisen konnte der Mann nach kurzer Zeit gestellt werden. Einen Tag später beging der Mann gleich die nächste Straftat.

Belästigte 14-Jährige sexuell

Die Beamten wurden am Donnerstag gegen 14.15 Uhr von Zeugen zur Ecke Hornstraße/Wasserturmstraße gerufen. Der Asylbewerber hatte sich von hinten an die Schülergruppe angeschlichen und eine 14-Jährige von hinten begraptscht.

Werbung
Werbung

Danach ergriff er die Flucht. Daraufhin fahndeten mehrere Streifenwagenbesatzungen nach dem Täter und konnten ihn kurze Zeit später in der Peterstraße stellen. Bei dem Festgenommenen handelte es sich um den selben Mann, welcher bereits am Mittwoch mehrere sexuelle Belästigungen in Freiberg begangen haben soll.

Zunächst kein Haftbefehl beantragt

Daraufhin wurde der Iraker vorläufig festgenommen. Die Chemnitzer Staatsanwaltschaft beantragte jedoch keinen Haftbefehl gegen den Mann. Laut der Sprecherin Ingrid Burghart, würden keine Haftgründe gegen den Beschuldigten vorliegen, auch bestehe laut der Sprecherin der Chemnitzer Staatsanwaltschaft keine Fluchtgefahr bei dem Mann. Verfolgt werden die Fälle als sexuelle Beleidigung. Dabei soll es sich um den neuen Paragraphen 185 handeln. Laut diesem ist bei Straftaten dieser Art ein Strafrahmen von ein bis zwei Jahren vorgesehen.

Werbung

Ein Haftbefehl sei laut Burghard dagegen nicht möglich. Nur wenn es schwere Fälle gibt oder die Opfer unter 14 Jahre alt sind, müsste man dies neu beurteilen.

Wie die Chemnitzer #Polizei am Freitag mitteilte, wurde der Iraker in eine psychatrische Klinik gebracht. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Anm.: Warum der Iraker umgehend in eine Psychatrie eingewiesen wurde, geht aus dem Artikel nicht hervor. #Flüchtlinge #Kriminalität