Wie "idowa.de" berichtet, sind erst wieder am vergangenen Donnerstag (16.3.2017) vor der McDonald's-Filiale in der Lansdhuter Altstadt ein 21-jähriger Afghane mit mehreren jungen Syrern aneinandergeraten. Die Syrer rissen den afghanischen Asylbewerber zu Boden, schlugen und traten auf ihn ein. Umstehende Passanten alarmierten die Polizei. Erst nachdem ein Zeuge die Täter angebrüllt hatte, ließen sie von dem Afghanen ab und ergriffen die Flucht. Die Beamten konnten erste Tatverdächtige unmittelbar nach der Tat festnehmen, nun ermittelt die Kriminalpolizei in dem Fall.

Platz droht wieder ein sozialer Brennpunkt zu werden

Bereits vor wenigen Jahren war der Platz in der unteren Landshuter Altstadt ein sozialer Brennpunkt, gewesen nun droht er wieder einer zu werden.

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Schon seit Jahren ist der Platz um den McDonald's ein Treffpunkt für die Jugendlichen. Laute Musik, Geschrei, Streit unter den Heranwachsenden sind eine normale Situation. Eine ähnliche Situation war zuletzt vor vier Jahren der Fall, da haben jugendliche Intensivtäter aus dem Industriegebiet, dass Gebiet zwischen Unterer Altstadt und Mühleninsel unsicher gemacht und terrorisiert. Die Polizei, Stadt und Justiz konnten die Situation mithilfe einer eigens dafür ins Leben gerufenen Ermittlungsgruppe, Betreuungsangeboten der Stadt und harten Gerichtsurteilen wieder beruhigen.

Nun sammeln sich syrische und afghanische Asylbewerber an dem Platz

Doch seit etwa einem Jahr scheint man die zurückgewonnene Kontrolle über den Platz wieder zu verlieren. Diesmal sind der Grund junge Migranten, welche überwiegend aus Syrien und Afghanistan stammen.

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Diese sammeln sich meist ab der Mittagszeit an dem öffentlichen Platz um den McDonald's und haben diesen mittlerweile komplett unter ihre Kontrolle gebracht. Dabei kommt es öfters zu Auseinandersetzungen unter den jungen Asylbewerbern, die in kleineren Gruppen ihre Zeit totschlagen. Nun bleibt abzuwarten wie die Stadt diesmal die Kontrolle über den öffentlichen Raum wieder zurückerlangen will. #Deutschland #Flüchtlinge #Kriminalität