Wie die "Stuttgarter Nachrichten" berichten, kam es am Freitag zu einem Großeinsatz der Polizei in der Innenstadt am Mailänder Platz. Zwei Gruppen gerieten in Nähe des Platzes brutal aneinander. Bei der Auseinandersetzung kamen auch Messer zum Einsatz. Es gab mehrere Verletzte, einige auch schwer.

Stunden nach der Tat hatte Polizei noch keinen Überblick

Gegen 17.00 Uhr kam es zu der Schlägerei zwischen den beiden Gruppen, die Polizei war mit einem Großaufgebot in der Innenstadt im Einsatz. Jedoch kamen nicht nur Fäuste zum Einsatz, einige der Beteiligten zückten auch Messer. Die Beamten hatten Stunden nach der Tat noch keine Überblick über das Geschehen.

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Von Seiten der Polizei hieß es, dass es mehrere Verletzte gegeben hätte, welche man in verschiedenen Krankenhäusern unterbrachte.

Etwa 20 Personen waren beteiligt

Beteiligt sollen an der Massenschlägerei etwa 20 Personen gewesen sein. Über die Umstände ist bisher noch nichts weiter bekannt. Dies läge laut einem Polizeisprecher, auch an der Sprachbarriere der beteiligten Personen(!). Man sagte aber, dass die Gruppen nicht in Verbindung mit kurdischen oder türkischen Straßenbanden stehen würden, welche einen Bandenkrieg austragen. Anfangs hieß es, dass die Personen vermutlich Araber seien und das diese mit einer in der Nähe liegen Asylunterkunft mit 600 Personen in Verbindung stehen könnten, hieß es von der Polizei.

Ein Schwerverletzter musst operiert werden

Laut dem Bericht soll es mindestens einen Schwerverletzten gegeben haben, dieser musste aufgrund von Messerstichen im Krankenhaus operiert werden.

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Bei dem Großeinsatz der Stuttgarter Polizei waren mindestens 16 Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.

Der Bereich um den Mailänder Platz wird immer wieder Schauplatz von Gewaltdelikten. Aus diesem Grund hatte die Polizei im Januar 2016 das Sicherheitskonzept Stuttgart (SKS) entwickelt. Hiebei ist regelmäßig eine Sondertruppe mit 20 bis 30 Beamten des Innenstadtreviers und der Einsatzhundertschaft an sensiblen Punkten in der Innenstadt unterwegs. #Deutschland #Flüchtlinge #Kriminalität