Auf der Seite des "Presseportal" der Polizei konnte man heute entnehmen, dass es am gestrigen Freitagabend in Hanau (Hessen) und Tuttlingen (Baden Württemberg) zu größeren Ansammlungen junger Männer kam. In Haunau wurde ein Unbeteiligter aus der Menge heraus verletzt, hieß es von Seiten der Polizei.

150 Junge Männer rotten sich in Hanau zusammen

Aus dem Polizeibericht geht hervor, dass sich am Freitagabend über mehrere Stunden etwa 150 junge Männer auf dem Schlossplatz in Hanau aufgehalten haben, augenscheinlich wollten sie einen Konflikt gewaltsam austragen.

Unter Einsatz mehrerer Streifen und Beamte der Bereitschaftspolizei, wurde die Gruppe mit Platzverweisen und Personalienfeststellungen belegt, um die Versammlung aufzulösen und das Geschehen weiter unter Beobachtung zu halten.

Im Zeitraum von 21.00 Uhr bis 00.00 Uhr waren die Beamten noch damit beschäftigt, immer wieder aufflammende Konflikte zwischen den beteiligten Personen zu unterbinden. Die Ursache des Konflikts konnte noch nicht aufgeklärt werden.

In einem Nachtrag der Polizei wurde gemeldet, dass ein Unbeteiligter am Ort des Geschehens von einer Gruppe überwiegend ausländischer junger Männer attackiert und verletzt worden sei. Daher bittet die Polizei mögliche weitere Geschädigte sowie Zeugen, sich umgehend unter der Rufnummer 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei in Hanau zu melden.

80 Jugendliche versammeln sich in der Stadt

Die Polizei in Tuttlingen meldete, dass sich am selben Abend eine Gruppe von etwa 80 Jugendlichen versammelte und für Unruhe sowie Unmut in der Fußgängezone sorgte.

Demnach hielt sich die Gruppe Jugendlicher am Freitagabend, in dem Zeitraum von 17.30 Uhr bis 18.20 Uhr, vor einem Drogeriemarkt und auf Bänken im Bereich des "Bürgerturmplatzes" auf, unterhielten sich und diskutierten lautstark und bildeten sich zu weiteren Grüppchen. Da laut der Polizei unter den Jugendlichen eine gewisse Spannung vorhanden war und man nicht ausschließen konnte, dass es neben den bereits bestehenden Verunreinigungen und der Lärmbelästigung auch zu Ausschreitungen zwischen den Gruppen oder gegen Unbeteiligte kommen könnte, wurden von den mit mehreren Streifenwagen eintreffenden Beamten Platzverweise gegen die Jugendliche ausgesprochen.

Nachdem die Beamten die Personalien der Anwesenden festgestellt hatten, kamen die Jugendlichen den ausgesprochenen Platzverweisen nach. Zu Ausschreitungen oder sonstigen Aggressionen war es in diesem Fall nicht gekommen. #Migrationskrise #Blaulicht