Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollte am Donnerstag (30.3.2017) auf Malta ein ganz normaler Kongress der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) stattfinden. Doch der ungarische Staatschef holte zum Rundumschlag gegen die Migrationspolitik der Europäischen Union (EU) aus.

Rechnete mit der Asylpolitik ab

Er begrüßte die an anwesenden Mitglieder kurz und bedankte sich für die Einladung. Dann hielt der Ministerpräsident Ungarns im Hotel Intercontinental seine Rede gegen die Asylpolitik der EU.

Zugleich verwies im Zusammenhang mit der Migrationskrise auf den Gipfel vor zwei Jahren in Madrid, wo vor allem Fragen dominierten, für die man zwei Jahre später den Beleg habe, so Orban.

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Zu diesem Zeitpunkt hatte die Asylkrise ihren Höhepunkt erreicht.

In der Politik der Abschottung sieht sich Orban bestätigt, doch er fand noch weitere Punkte in der Migrationspolitik der EU die er heftigst kritisierte.

- Migration sei das trojanische Pferd des Terrorismus.

- Migration löst nicht unserer Arbeitsmarktprobleme.

- Migration wird immer mehr zu einem Geschäftsmodell für NGOs ( auch bekannt als "Hilfsorganisationen")

- Migration zeigt auf, dass man ein nicht zu unterschätzendes Antisemitismus-Problem nach Europa importiert hat.

- Migration zeigt, dass die Zuwanderer lieber in Parallelgesellschaften leben, anstatt sich in die bestehende Gesellschaft zu integrieren.

Merkel blieb unerwähnt

Im Saal soll es während der Rede absolut still gewesen. Kanzlerin Merkel soll hinter Orban auf dem Podium gesessen haben.

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Orban erwähnte sie mit keiner Silbe.

Er zeigte die Schwäche der Europäer auf, dass man mittlerweile wegen der liberalen politischen Korrektheit unfähig ist, die Gefahr der Migration zu sehen und zu verstehen.

Zudem warnt Orban vor einer dauerhaften muslimischen Anwesenheit in Europa und das noch zu Lebzeiten der jetzigen Generation, wenn sich die derzeitige Situation nicht ändert. Ihm ist bewusst, dass die linken Kräfte versuchen einen ideologischen Druck aufzubauen, damit sich Europa für Kreuzzüge und die Kolonialpolitik schuldig fühlt. Diese linke Politik sei jedoch eine intellektuelle Entwaffnung Europas gegen die muslimische Migrationswelle. #Europäische Union #Islam #Flüchtlinge