Wie "RT" berichtet, haben in der schwedischen Stadt Trollhättan (ca. 50.000 Einwohner) Jugendbanden Jagd auf die Polizei gemacht. Die Sicherheitskräfte benötigten drei Stunden um die Situation wieder Kontrolle zu bringen. Zu Festnahmen sei es dabei nicht gekommen.

20-30 Personen griffen die Beamten an

Ereignet hat sich der Angriff in der westschwedischen Industriestadt am Sonntagabend. Demnach randalierten zwanzig bis dreißig Männer in der Stadt. Als die alarmierte Polizei in dem Bezirk Kronogården eintraf, ließen die Krawallmacher von der Zerstörung des öffentlichen Eigentums ab und attackierten die Sicherheitskräfte sowie ihre Fahrzeuge.

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Dabei haben die Randalierer so schwere und große Steine verwendet, dass diese große Schäden an den Fahrzeugen der Beamten hinterließen.

Augenzeuge schildert die Erlebnisse der Tat

Eine Augenzeuge schilderte gegenüber dem schwedischen Nachrichtenportal Expressen seine Erlebnisse jener der Nacht. Der Schwede Markus Götberg war gerade auf dem Weg nach Hause von seinen Eltern, als er ein Feuerwehrauto erblickte, dass in Richtung Krongården. Als das Fahrzeug stoppte, bemerkte er, dass das Feuerwehrauto selbst in Flammen stand. In der Umgebung lagen verstreut lose Pflastersteine herum. Die Polizei war in dieser Situation komplett hilflos. Er vermutete, dass die Beamten mit Steinen beworfen worden. Die Beamten zogen sich daraufhin zurück und suchten Schutz in einem Lidl-Supermarkt.

Die Polizei konnte die Situation erst wieder unter Kontrolle bringen als Polizisten mit spezieller Ausrüstung eintrafen.

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Der gesamte Krawall zog sich über drei Stunden. Den Beamten gelang es nicht an den Krawallen beteiligte Personen festzunehmen. Die Ursache für die Ausschreitungen in der schwedischen Kleinstadt sind noch unbekannt.

Trotzdem will man nicht von No-Go-Areas sprechen

Immer mehr Orte reihen sich in die lange Liste jener Städte ein, in denen Bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten oder fast schon an der Tagesordnung sind. Trotzdem will man den Begriff No-Go-Areas nicht verwende, stattdessen reden man in der schwedischen Öffentlichkeit über "besonders empfindliche Gegenden". Immer öfter muss man sich in der Vergangenheit fragen, "Was war denn letzte Nacht in #Schweden los?". #Kriminalität