Wie "FOCUS Online berichtet, steht der Polizei in mehreren Deutschschweizer Städten an diesem Wochenende mehrere brisante Einsätze bevor. Am Samstag und Sonntag finden mehrere Kundgebungen statt, wo man mit gewaltsamen Ausschreitungen rechnet.

In drei Städten rechnet die Polizei mit Krawallen, welche hauptsächlich von Linksautonomen ausgehen.

Bern: Linksautonome wollen trotz Absage demonstrieren

In der Hauptstadt werden Ausschreitungen von Linksautonomen befürchtet. Obwohl eine für Samstag geplante Demo gegen die zu lasche Umsetzung der erfolgreichen Masseneinwanderungs-Initiative der rechtskonservativen SVP bereits abgesagt wurde.

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Linksautonome Kräfte planten daraufhin eine Gegendemo, der Veranstalter hatte dann aus Sorge um seine Kundgebungsteilnehmer die asylkritische Demonstration abgesagt. Doch die Polizei in Bern ist in Alarmbereitschaft, da es Ankündigungen im Netz gibt, dass man dennoch demonstrieren will.

Zürich: Linksautonome planen Geburtstagsfeier der Züricher SVP zu stören

In Zürich wird an diesem Wochenende das hundertjährige Jubiläum der Züricher SVP gefeiert. Schweizer Medien zufolge, planen Linksautonome unter dem Motto: "Linke Fäuste gegen rechte Hetze" eine Gegenkundgebung in der Stadt. Den Jahrestag will die Züricher SVP am Kongresshaus in Zürich feiern.

Reinach im Kanton Basel-Landschaft: Antifa will gegen die "Schergen Erdogans" protestieren

Im Reinach im Kanton Basel-Landschaft erwarten die Sicherheitskräfte möglicherweise auch Konfrontationen.

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Der Anlass ist ein geplantes Treffen der Türkischen Förderation, zu welchem auch zwei hochrangige Vertreter der als rechtsextrem eingestuften Gruppierung Graue Wölfe als Eherengäste eingeladen wurden.

Über Facebook rief die Schweizer Antifa zu Gegenprotesten gegen die "Schergen Erdogans" auf. Denn die Grauen Wölfe sind mit der nationalistischen türkischen Partei MHP eng verbunden. Jedoch reagierte die Polizei auf den Aufruf der Linksautonomen und Verbot kurzerhand die türkische Veranstaltung. Kurz darauf war auch der Aufruf zur Gegendemonstration nicht mehr aufrufbar gewesen. #Erdogan #Schweiz #Kriminalität