Aus dem Artikel der "Bild" geht hervor, dass der vergangene Woche in Düsseldorf festgenommene Syrer (35) ein Mitglied islamischen Terrormiliz "AL-Nusra-Front" gewesen ist. Zudem geht aus dem Bericht hervor, dass Abdalfatah H. A., welcher im Oktober 2015 mit seiner Familie nach Plauen (Sachsen) gekommen war, Leistungen in Höhe von monatlich 2400 Euro bezogen hat.

Lebte als Asylbewerber in Plauen

Der Syrer soll zusammen mit seiner schwangeren Frau und den drei Kindern im Alter von drei, fünf und sieben Jahren als Asylsuchender nach Deutschland gekommen sein. Zweieinhalb Monate später ist dann das vierte Kind in Deutschland zur Welt gekommen.

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Leistungen vom Amt seit 2016 bezogen

Abdalfatah H. A. soll zusammen mit seiner Familie seit April 2016 als anerkannter Asylbewerber Hartz-Leistungen bezogen haben. Zunächst hätten die Behörden laut der "Bild" 2.300 Euro, später dann 2.400 Euro jeden Monat ausbezahlt.

Gegenüber dem Jobcenter hatte der 35-Jährige angegeben, dass er in #Syrien als Automechaniker gearbeitet habe. Diese Angaben wurde ungeprüft angenommen, da eine Prüfung Seitens der Behörden nicht möglich war.

Hat aktiv an Kampfhandlungen in Syrien teilgenommen

Jetzt steht der Syrer unter dem Verdacht, im März 2015 Vollstrecker eines Todesurteils gegen 36 syrische Regierungsbeamte gewesen zu sein. Zudem wird ihm zur Last gelegt, Anfang 2013 eine Kampfeinheit gegründet zu haben, welche ein Teil der Terrormiliz "Jabhat al-Nusra" ist.

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Er arbeitete als Verwalter und kümmerte sich um die Fahrzeuge und Gelder der Organisation.

Auch soll Abdalfatah H. A. als Mitglied der kämpfenden Einheit an Kampfhandlungen gegen syrische Militärverbände dabei gewesen sein, dazu zählen die Einnahme eines großen Waffenlagers bei Mahin Ende 2013.

Ein Hohn für jeden Steuerzahler

Dieser Fall von Behördenversagen ist sicherlich nur die Spitze des Eisberges, wie man schon in den letzten Wochen bemerken konnte, kommen nach und nach immer mehr Fälle ans Licht, in denen Asylsuchende zu Unrecht oder zu hohe Leistungen bezogen haben. Auf jeden Fall sind diese Fälle für jeden Harz-IV-Empfänger, welcher zuvor in das System eingezahlt hat, ein Schlag ins Gesicht. #Krieg #Flüchtlinge