Laut der Polizei soll die Gruppe für zwei Schlägereien in Hanau und Gelnhausen verantwortlich sein. So sollen einige der Jugendlichen, welche am Freitagabend an der Schlägerei in Gelnhausen beteiligt waren, eine Woche zuvor mit einer Gruppe afghanischer Asylbewerber zusammengestoßen sein. Die Beamte konnten gerade noch eine größere Auseinandersetzung verhindern. Bei den Jugendlichen soll es sich größtenteils um Personen türkischer Herkunft handeln.

Nun suchte die Gruppe Ärger in Gelnhausen

Derzeit versucht die Polizei noch den genauen Ablauf der Schlägerei in Gelnhausen zu ermitteln. Die Gruppe der Jugendlichen aus Hanau ist demnach am Freitagabend mit dem Zug nach Gelnhausen gefahren.

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Dort wollten sie angeblich ein Fest auf dem Barbarossamarkt in der Altstadt besuchen. Als die Gruppe gegen 23.30 Uhr am Gelnhausener Bahnhof ankam, näherte sich das Fest schon seinem Ende. Auf dem Festgelände angekommen, trafen die türkischstämmigen Jugendlichen auf etwa 70 junge Personen aus Gelnhausen. Bei ihnen soll es sich um Einheimische gehandelt haben, teils Deutsche, teils Jugendliche mit Migrationshintergrund, so die Polizei. Zudem sollen auch einige Mädchen darunter gewesen sein.

Vier schwerer verletzte Personen

Die Auseinandersetzung soll sich dann ziemlich schnell vom Festgelände auf die Einkaufstraße verlagert haben. Die beteiligten Personen sollen teilweise sehr aggressiv gewesen sein. Manche hätten auch verschiedene Gegenstände als Waffe eingesetzt, als sie auf ihre Kontrahenten losgegangen sind.

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Die Polizei trennte dann die beiden Gruppen, nahm die Personalien auf und verteilte Platzverweise an die beteiligten Personen. Die Gruppe der türkischstämmigen Hanauer sei anschließend wieder mit dem Zug zurückgefahren. Bei der Auseinandersetzung wurden vier Personen schwerer verletzt, davon jeweils zwei aus Hanau und Gelnhausen. Die Verletzten haben inzwischen Anzeige wegen Körperverletzung erstattet.

Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich auf die Jugendlichen türkischer Herkunft, da diese an beiden Auseinandersetzungen beteiligt waren und demnach als eine Art "Schlägertrupp" aufgetreten sind. Die Personen von denen man die Personalien feststellen konnte, schweigen bisher zu den Vorkommnissen. Nach dem ersten Vorfall hatten Beamten schon Internetforen und soziale Netzwerke durchsucht. Es gebe aber laut der Polizei keinerlei Hinweise, dass die Beteiligten sich darüber verabredet hätten #Deutschland #Flüchtlinge #Kriminalität