Nun sollen es also Russen gewesen sein, die Millionen auf einen Kursturtz der BVB-Aktie gesetzt hatten. Zuvor hatte man alle möglichen Verdächtigen durchgegangen und "drauf gehofft", dass es kein islamischer Anschlag gewesen ist. So wollte man die Schuld zuletzt Rechtsextremen-Hools von RB Leipzig in die Schuhe schieben.

Bombe explodierte eine Sekunde zu spät

Vor zehn Tagen explodierte die mit Nagelsiften bespickten Sprengsätze vor dem Mannschaftsbus von Borussia Dortmund, welcher sich zu dem Championsleague-Spiel gegen Monaco befand, verantwortlich sollen dafür drei unbekannte Täter sein. Der Spanier Marc Batra wurde bei der Explosion verletzt.

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Die restlichen Spieler hatten Glück, da die Sprengsätze eine Sekunde zu spät explodierten.

Wie die "Bild" berichtet, soll die #Polizei nun einen Tatverdächtigen gestellt haben. Es soll sich um den russischen Staatsangehörigen Sergej W. handeln. Gegen den in Baden-Württemberg lebenden Mann soll bereit seit dem 13. April wegen ersuchten 20-fachen Morden und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion ermittelt worden sein.

Bomben wurden per Fernzünder gezündet

Demnach wurden die Sprengsätze über Fernbedienung aus dem Mannschaftshotel der Dortmunder dem „L`Arrivée“ gezündet. Der verdächtige Sergej W. wurde am Freitagmorgen gegen 6 Uhr in Tübingen festgenommen. Beamte durchsuchen nun seine Wohnung.

Dem Hotelpersonal soll der Verdächtige nach der Explosion aufgefallen sein. Er soll kurz danach seelenruhig ein Steak bestellt haben, während die anderen Hotelgäste in Panik waren, so die "Bild"

Beim Einchecken soll er das erste Zimmer abgelehnt haben, weil dieses kein Fenster auf der Straßenseite hatte.

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Von diesem Zimmer hätte er keine Sicht auf die spätere Detonation der Sprengsätze gehabt. Er bezog stattdessen ein Zimmer im Dachgeschoss. Aus diesem hatte man die Möglichkeit auf den Anschlagsort zu blicken und die Sprengsätze per Fernzünder auszulösen.

Bis 3,9 Millionen Euro Gewinn

Wenn der Anschlag geglückt und die Aktie des BVB wie erwartet gefallen wäre hätte Sergej W. Millionen gewinnen können. Laut dem Bundeskriminalamt hätte der Gewinn bei bis zu 3,9 Millionen Euro gelegen.

Dafür hätte die Aktie aber drastisch fallen müssen. Dies wäre vermutlich nach einem geglückten Attentat, bei dem ein Teil der Mannschaft schwer verletzt oder vielleicht getötet worden wäre passiert.

Die Ermittler fahnden derzeit noch nach zwei möglichen Komplizen des Russen. Demnach hätten diese einen Leihwagen in Freudenstadt abgeholt, mit dem wahrscheinlich die Sprengsätze nach Dortmund transportiert wurden.

Das Auto, einen Audi, hatte Sergej W. zuvor angemietet. #Sport #Terrorismus