Wie "RT" meldet, wird den Transport der Schrottbusse nach Berlin die Bundeswehr übernehmen, diese unerstützt das "Kunstprojekt" über das Militärhistorische Museum in Dresden.

"Kunstwerk" führte zu Protesten

Das Mahnmal "Monument" des syrischen Künstlers Manaf Halbouni hatte zu heftigen Diskussionen und Protesten geführt. Die drei ausrangierten Busse wurden auf dem historischen Neumarkt vor der Frauenkirche aufgestellt. Ziel war es laut Halbouni, mit den drei Bussen daran zu erinnern, dass solche Barrikaden in der syrischen Bürgerkriegstadt Aleppo als Schutz vor Heckenschützen aufgestellt worden. Aufgestellt wurde die Busse im Vorfeld des Erinnerns an den 13.

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Februar, einem historisch sensiblen Datum für die Stadt.

Busse wurden als Schutz von einer Terrormiliz genutzt

Die Vorlage für das "Monument" soll ein Pressefoto aus Aleppo gewesen sein, auf dem eine Straßensperre aus drei senkrecht stehenden Bussen als Schutz vor Heckenschützen zu sehen ist. Jedoch dienten die Busse in Aleppo nicht den Zivilisten zum Schutz, sondern wurden offensichtlich von islamistischen Kämpfern der Ahrar al-Scham-Miliz aufgestellt. Somit haben die Busse keine Zivilsten geschützt, sondern die Kämpfer einer Terromiliz.

Der Künstler bestreitet dies gewusst zu haben, als Vorlage soll er sich laut eigener Aussage auf ein Foto der Agentur "Reuters" sowie einen Artikel des britischen "Guardian" bezogen haben. Demnach ist auf diesem Foto die Islamisten-Flagge nicht zu sehen.

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Kurz nach dem Aufstellen des "Kunstwerks" kam es zu massiven Protesten der Bürger. Diese wurde aber von der Stadtführung weitestgehend ignoriert.

Islamistische Agenda?

Laut den Kollegen von "RT" seien die Demonstrationen über Ziel hinaussgeschossen und es sei bedauerlich, dass man dem Künstler Manaf Halbouni eine islamistische Agenda unterstellen will. Jedoch wenn die Kollegen von "RT" einige Nachforschungen zu Halbouni angestellt hätten, wäre ihnen vielleicht aufgefallen, dass die Anschuldigungen der islamistischen Agenda nicht komplett aus der Luft gegriffen sind.

Denn wenn man auf die Webseite des Künstlers www.manaf-halbouni.com geht, kann man dort einen interessanten Einblick in seine Gedankenwelt erhalten. In einem fiktiven "Was wäre wenn" Szenario beschreibt er, wie die Weltgeschichte abgelaufen wäre, wenn zwei islamische Großmächte Europa unterworfen und kolonialisiert hätten (hier der ganze Artikel). #Islam #Flüchtlinge