Wie "Focus" Online" berichtet, hat sich Ostersonntag in Duisburg-Marxloh eine brutale Gewalttat ereignet. Aus eine Gruppe bisher unbekannter Personen wurde der Junge attackiert und dabei schwer mit einer Stichwaffe verletzt. Der 14-Jährige erlag später seinen Verletzungen im Krankenhaus.

Gruppe griff Vater und Sohn an

Laut der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ), haben mehrere Personen den 14-jährigen Aleksander, seinen Vater und einen Nachbarn am Sonntagabend gegen 23 Uhr attackiert. Dabei sollen die Angreifer mit Messern, einem Beil und ein Metallstange auf die drei Opfer losgegangen sein.

Der Vater des Jungen Dimitar M.

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sagte gegenüber der "Bild" aus, dass die Familie gerade zu Abend gegessen habe, als es an der Tür klingelte. Als er die öffnete, hörte wie ein Junge aus da Nachbarschaft um Hilfe schrie, sei der Vater unvermittelt hinunter gelaufen. Als er auf der Straße angekommen war, wurde er umgehend attackiert. Der 40-Jährige wurde von einem Messer am Rücken getroffen.

Sohn wollte dem Vater helfen

Der 14-jährige Aleksander war seinem Vater auf die Straße gefolgt, um ihm zu Hilfe zu eilen. Kurz darauf, lag dieser nach einem Schlag von einem Beil, auf dem Rücken.

Umgehend wurde der schwer verletzte Jugendliche in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch seinen schweren Verletzungen erlag. Der 40-jährige Vater und der 39-jährige Nachbar wurden bei dem Angriff leicht verletzt.

Wie Augenzeugen berichteten, war es nach dem Vorfall eine sehr aggressive und geladene Atmosphäre am Ort des Geschehens.

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Nach der Tat soll es noch zu tumultartigen Szenen am Tatort gekommen sein. Die Polizei war mit einer Hundertschaft vor Ort.

Täter und Opfer sind bulgarischer Herkunft

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen hatten die Angreifer bereits die Flucht ergriffen. Die Ermittler teilten gegenüber "FOCUS Online" mit, dass Opfer sowie Angreifer bulgarischer Ursprungs seien. Daher geht die Polizei von einer möglichen Familienfehde als Grund für die Auseinandersetzung aus. Eine genau Zahl, wie viele Personen angegriffen hatten, wollten die Beamten nicht nennen.

Die Attacke wurde aber möglicherweise von einer Überwachungskamera von einem gegenüberliegenden Imbiss aufgezeichnet. Diese Aufnahmen haben die Ermittler beschlagnahmt.

Der "WAZ" zufolge, griffen die Täter mit Messern, einem Beil und "mindestens einer Eisenstange" an. Bisher wurden aber nur die Schlagwaffen sichergestellt. #Kriminalität