Bei Explosionen in der russischen Metropole #St. Petersburg sind der Nachrichtenagentur TASS zu Folge mindestens 10 Menschen getötet worden. Dies ergebe sich aus vorläufigen Informationen, so die TASS.

Mitarbeiter der Rettungsdienste bestätigten die Zahl der Toten. Zuerst wurden zwei Explosionen im Bereich des U-Bahnnetzes gemeldet. Mittlerweile geht man aber von nur einer Detonation aus.

Die Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtet, die Meldung über den Fund einer weiteren Sprengvorrichtung an der Station „Platz des Aufstands“ habe sich nicht bestätigt: Der angebliche Bombenfund habe sich als zurückgelassener Gegenstand herausgestellt.

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Wobei die Agentur Interfax ihre Meldung diesbezüglich bislang nicht korrigiert hat.

Die russischen Medien melden darüber hinaus ca. 50 Verletze.

Die U-Bahnstationen in St. Petersburg sollen geschlossen worden sein

Auch am Flughafen wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.

Über die Hintergründe der Explosionen gab es zunächst keine Informationen

Nach Angaben des russischen Präsidenten Wladimir Putin werden jedwede Möglichkeiten in Betracht gezogen. Auch ein #anschlag von Extremisten. Putin bestätigte, dass es Tote und Verletzte gegeben hat. Behördenquellen schätzten die Sprengkraft der Bombe auf 200 bis 300 Gramm Dynamit; sie sei mit Metallteilen versehen gewesen. Nach ersten Erkenntnissen soll kein Selbstmordattentäter unterwegs gewesen sein. Wie es heißt, wurde der Sprengsatz in einem U-Bahn-Wagen platziert.

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Die Bundesregierung zeigte sich bestürzt über die Ereignisse

„Das sind furchtbare Nachrichten aus St. Petersburg“, twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Russischer Generalstaatsanwalt spricht offiziell von Terrorakt

Einen direkten Zusammenhang mit Putins Anwesenheit in der Stadt sieht man derzeit nicht. Der Präsident ist aktuell zu Gesprächen in St. Petersburg. Die üblichen Spekulationen machen im Netz die Runde. Die meisten davon verorten den #Terror nach Syrien und Tschetschenien. Die Ermittlungsbehörden halten sich auch diesbezüglich bedeckt.

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