Berlin hat es mal wieder an die Spitze geschafft, nur ist es diesmal nicht die Schuldenlast der Hauptstadt wo man Topwerte präsentieren kann, sondern die Kriminalstatistik.

Berlin gefährlichste Stadt Deutschlands

Wie die "Welt" berichtet, hat es die Hauptstadt auf den unrühmlichen ersten Platz der gefährlichsten Städte in der Bundesrepublik geschafft. Dies geht aus der veröffentlichten Kriminalstatistik für das Jahr 2016 hervor.

In Berlin wurden demnach pro 100.000 Einwohner 16.161 erfasste Straftaten gezählt. Damit liegt die Bundeshauptstadt mit Abstand vor Leipzig und Hannover, die mit jeweils unter 16.000 erfassten Straftaten die Plätze zwei und drei belegen.

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Am kommenden Mittwoch sollen die Zahlen vom Bundesinnenminister Markus Ulbig (CDU) und dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz Markus Ulbig (CDU) offiziell präsentiert werden.

Übergriffe auf die Polizei an der Tagesordnung

Auch gehören in Berlin Übergriff auf Polizeibeamte zur Tagesordnung. Laut der "B.Z" werden in der Hauptstadt jeden Tag durchschnittlich 17 Übergriff auf Polizeibeamte gemeldet.

Allein 6262 Fälle von Übergriffen auf Berliner Polizeibeamte gab es 2016. Darunter 4192 Widerstandshandlungen, 1724 Körperverletzungen, 243 Bedrohungen, 103 Nötigungen. 2015 waren es "noch" 6976 Übergriffe, so die Berliner Senatsinnenverwaltung.

Sexuelle Übergriffe auf Frauen stark angestiegen

Laut dem Berliner Polizeipräsidenten belegt die Kriminalstatistik, dass 2016 die Anzahl von Sexualdelikten und Körperverletzungen gegen Frauen zugenommen hat.

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Im Vergleich zu 2015 sind die Körperverletzungsdelikte um 5,8 Prozent gestiegen. Sexualdelikte gegen Frauen, darunter fällt besonders die sexuelle Nötigung, sind sogar um 14,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.

Sicherste Stadt ist München

Sehr lange Zeit galt Frankfurt als die unsicherste Stadt Deutschlands, doch diese liegt mit 15.671 erfassten Taten auf Platz vier.

Nach wie vor ist München die sicherste Stadt in #Deutschland, dort wurden pro. 100.000 Einwohner 7909 Verbrechen registriert.

Auch liegt Berlin vor den Stadtstaaten Bremen (13.687) und Hamburg (13.384), die schon seit langem zu kriminellsten Bundesländern gehören.

Deutschlandweit wurde ein deutlicher Anstieg bei Gewaltdelikten registriert. Dies seien bei 193.542 Fällen eine Zunahme von 6,7 Prozent. Darunter fallen auch Delikte wie gefährliche und schwere Körperverletzungen, die um 9,9 Prozent auf 140.033 Fälle angestiegen sind. Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen sind sogar um 14,3 Prozent angestiegen - 2418 Fälle wurden im vergangenen Jahr erfasst.

Der Gesamtschaden aller Straftaten hat Deutschland über 6,8 Milliarden Euro gekostet. #Flüchtlinge #Kriminalität