Demnach ist die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer laut einem Medienbericht im Vergleich zum Vorjahr um 52,7 Prozent gestiegen. Insgesamt konnten 174.438 kriminelle Zuwanderer als Tatverdächtige ermittelt werden.

Hervor geht dies aus einem Bericht der "Welt am Sonntag", diese beruft sich dabei auf die vorliegende polizeiliche Kriminalstatistik, die Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Montag offiziell vorstellen will.

Migranten machen zwei Prozent der Bevölkerung aus

Bezogen auf die Gesamtbevölkerung von 82,2 Millionen Menschen die in #Deutschland leben, liegt der Migrantenanteil mittlerweile schon bei zwei Prozent.

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Dies ist nicht zu verwechseln mit dem Ausländeranteil, dessen Wert bei etwa bei über zehn Prozent liegt.

Damit ein Vergleich mit der übrigen Bevölkerung überhaupt möglich war, wurden Straftaten wie unerlaubtes Einreisen, die nur Migranten begehen, aus dieser Statistik ausgeklammert. Der Kriminalstatistik zufolge, fielen die Zuwanderer bei manchen Delikten besonders auf. Diese haben demnach 35,1 Prozent aller Taschendiebstähle begangen. Bei Wohnungseinbrüchen waren bei 11,3 Prozent der Fälle Migranten die Tatverdächtigen.

Bei Gewaltdelikten, wie schwer und gefährlicher Körperverletzung, sowie bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung lag der Wert bei 14,9 Prozent.

Besonders Zuwanderer vom Balkan und aus Nordafrika bereiten Probleme

Laut dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, stammen die meisten der Tatverdächtigen vom Balkan und aus Nordafrika.

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Besonders Marokkaner, Algerier und Tunesier werden besonders häufig straffällig. Nicht so häufig vertreten sollen dagegen Zuwanderer aus Syrien und dem Irak sein. Da die meisten Zuwanderer mutmaßlich aus Syrien stammen, bilden sie in der Statistik die größte Gruppe. Von den 174.438 Migranten, waren 30.699 aus Syrien. Danach folgen Afghanen mit 17.466, Iraker (12.202), Albaner (9.882), Algerier (8.332) und Marokkaner (8.2269

Laut dem Bericht zählen zur Gruppe der Zuwanderer diejenigen, die mit dem Aufenthaltsstatus Asylbewerber, Duldung, Kontingent- oder Bürgerkriegsflüchtling oder unerlaubter Aufenthalt in Deutschland registriert worden sind.

Laut der PKS wird zudem 31 Prozent aller tatverdächtigen Migranten vorgeworfen, mehrere Straftaten begangen zu haben. So sollen fünf Prozent bereits mindestens sechs Mal kriminell geworden sein. #Flüchtlinge #Kriminalität