Nach dem brutalen LKW-Attentat in der schwedischen Hauptstadt mit vier Toten und 15 Verletzten, hat es den Anschein, dass die Regierung von ihrer liberalen Migrationspolitik Abstand nehmen will.

Premier sprach öffentlich über Stopp der Masseneinwanderung

Der schwedische Staatschef, Stefan Löfven, rief am Montag in dem Land für 12 Uhr zu einer Schweigeminute auf. Nach seiner Beleidsbekundung und dem Aufruf an die Bevölkerung des Landes zusammenzustehen, sprach der Premierminister sich gegen eine erneute Masseneinwanderung aus.

Der Premier sagte, Schweden wird nie mehr zurück zur Masseneinwanderung zurückkehren wird, wie sie im Herbst 2015 stattfand.

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Das Land war bisher bekannt für seine sehr liberale Migrationspolitik, so hatte Schweden gemessen an der Einwohnerzahl mehr Migranten aufgenommen als Deutschland.

Bis 2021 möglicherweise 50.000 untergetauchte Migranten im Land

Der Attentäter, welcher es bei seinem Anschlag hauptsächlich auf Kinder abgesehen hatte, hätte eigentlich gar nicht mehr im Land sein dürfen. Denn der Asylantrag des 39-jährigen Usbeken Akilov war bereits im Dezember vergangenen Jahres abgelehnt worden und war ins Visier des schwedischen Geheimdienstes geraten.

Der Attentäter war nur einer von etwa 12.000 Personen, denen die schwedische Einwanderungsbehörde bereits einen negativen Bescheid ihres Asylgesuchs erteilt hatte und danach für die diese unauffindbar gewesen ist. Die Behörden befürchten sogar, dass diese Zahl in den kommenden Jahren noch weiter ansteigen könnte.

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Demnach könnte die Anzahl der abgelehnten Asylbewerber, welche im Land untergetaucht sind bis 2021 auf 50.000 ansteigen(!). Die Behörden planen, dass die Polizei verstärkt Kontrollen an den Arbeitsplätzen der Gesuchten durchgeführt werden, um diese so ausfindig zu machen. Die Behörde räumte jedoch gleichzeitig ein, dass der Großteil der Illegalen wohl in der Kriminalität landen werde.

Abteilung gegen "No-Go-Zonen" eingerichtet

Erst vor kurzem hat die schwedische Regierung eine neue Abteilung in der Regierung gebildet, welche sich mit den sogenannten "No-Go-Zonen" befassen soll. So werden besonders gefährdete Gebiete im Land bezeichnet. Bisher wurde gegenüber der Öffentlichkeit immer abgestritten, dass es solche Gebiete überhaupt in Schweden gibt. Jedoch rückt durch die ausufernde Gewalt in den Ghettos, Bandenkriege und Übergriffe auf die Sicherheitskräfte, dass Thema verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit. #Terror #Terrorismus #Flüchtlinge