Wie "RT" berichtet, werden in Schweden immer mehr Jugendliche erschossen. Der Großteil der Opfer sind Minderjährige. Die Täter befinden sich ebenfalls im gleichen Alter. Einer der Gründe ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit in dem Land, welche mit 21,4 Prozent über dem EU-Durchschnitt liegt.

"Last Night in Sweden"

Zunächst erntete der US-Präsident Donald Trump Hohn und Spott für seinen Tweet "Last Night in Sweden", doch darauf folgten mehrere Bandenkriege und der Terroranschlag in Stockholm. Mittlerweile sind gewalttätige Auseinandersetzungen und Schießereien fast schon Normalität in dem ehemaligen Vorzeigeland geworden.

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Diese No-Go-Areas bezeichnet die schwedische Regierung als "sensible Gegenden".

Der Analyst der Stockholmer #Polizei, Sven Granath, sagte gegenüber dem schwedischen TV-Sender "SVT-Nachrichten", dass zwischen 2001 und 2010 zehn Teenager Opfer von Bandenkriminalität worden. In dem Zeitraum zwischen 2011 und 2015 seien es bereit 10 gewesen.

Laut Granath, stammen die Täter zum größten Teil aus der selben Altersgruppe. Auch die Art der offenbaren das selbe Bild. So wurden zwischen 2011 und 2015 157 Mensch durch eine Schusswaffe verletzt. Von diesen Opfern waren 58 Jugendliche. Früher waren in der Regel Messer und Alkohol im Einsatz. Mittlerweile ist der Einsatz von Schusswaffen fast schon die Regel. Um die Entstehung weiterer Ghettos in den Großstädten zu vermeiden, hat die Regierung eigens eine Behörde gegründet, welche sich mit dem Problem befassen soll.

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Ende der Masseneinwanderung

Der Premierminister von Schweden, Stefan Löfven, kündigte nach dem Anschlag in Stockholm, mit vier Toten und 15 Verletzten, ein Ende der Masseneinwanderung an. Bei dem Täter handelte es sich um einen abgelehnten Asylbewerber der aus Usbekistan stammt. Mit mehreren falschen Identitäten konnte er sich einer Abschiebung entziehen. In Schweden sind Tausende abgelehnte Migranten untergetaucht und nicht mehr auffindbar. Man geht davon aus, dass deren Anzahl bis zum Jahr 2021 auf bis zu 50.000 ansteigen könnte.

Jugendarbeitslosigkeit über dem EU-Durschnitt

Die Jugendarbeitslosigkeit liegt in Schweden weit über dem EU-Durchschnitt. Im März diesen Jahres lag diese bei 21,4 Prozent. In Deutschland liegt diese bei 6,6 Prozent. Der Spitzenreiter Griechenland liegt bei 45,2 Prozent.

Hauptächlich spielt sich die Gewalt in den Großstädten Malmö, Stockholm und Göteborg ab. Allein in Stockholm versuchte die Polizei 12 Bandenkriege zu beenden #Europa #Kriminalität