Die Einkaufsstraße in der Stockholmer City war belebt, als #Schweden heute zum Ziel eines vermutlich islamistisch motivierten Terroraktes wurde. Gegen 15 Uhr fuhr ein Lastwagen in Stockholms Zentrum zuerst in eine Menschengruppe und dann weiter in ein Kaufhaus.

Stockholm abgeriegelt

Sofort stieg Rauch aus dem Gebäude auf. Es wurde schnell von mehreren Toten berichtet. Aktuell spricht man von drei Toten und mehreren Verletzten. Vorort brach sofort Panik aus, bis die Polizei kurze Zeit später eintraf und das Gebiet großräumig abriegelte. Ebenso wurde der Sitz der Schwedischen Regierung sowie das Königliche Schloss von Sicherheitskräften abgeriegelt.

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Der U-Bahn- sowie der Zugverkehr wurden eingestellt

Viele Handyaufnahmen

Augenzeugen filmten die dramatische Entwicklung mit ihren Smartphones und berichten davon, dass unmittelbar nach dem Angriff damit begonnen wurde das Kaufhaus „Åhléns City“ zu räumen.

Regierung spricht von Terroranschlag – Muster passt

Der schwedische Premierminister Stefan Löfven sagte, alles deute derzeit auf einen Terroranschlag hin. "Schweden ist angegriffen worden". Das passt zumindest in das Muster der letzten Anschläge. Der folgenschwerste ereignete sich am 14. Juli 2016 in Nizza, dabei fanden 84 Menschen den Tod. Beim LKW-#anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016 kamen zwölf Menschen um. Am 22. März diesen Jahres steuerte in London ein Angreifer ein Fahrzeug in eine Gruppe von Passanten und erstach einen Polizisten.

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Putin drückt Mitgefühl aus

Laut der Agentur Interfax hat Russlands Präsident Putin, in einem Schreiben an den schwedischen König, sein tiefes Mitgefühl ausgedrückt: "In unserem Land kennen wir die Grausamkeiten des internationalen Terrorismus nicht nur vom Hörensagen. In dieser schwierigen Stunde trauern die Russen gemeinsam mit dem schwedischen Volk."

Bild von Verdächtigem veröffentlicht

Gegen 17:30 veröffentlichte die Stochholmer Polizei bei einer Pressekonferenz das Bild eines Verdächtigen (siehe Titelbild). "Mit dieser Person würden wir gern in Kontakt kommen", sagte Polizeichef Dan Eliasson.

#Stockholm befindet sich im Ausnahmezustand, der Bahnverkehr ruht noch immer. Derzeit läuft die Fahndung nach dem Täter auf Hochtouren.

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