Der US-Präsident Donal Trump hat bei einem Treffen mit dem Nato-General-Generalsekretär Jens Stoltenberg seine Kritik an dem Militärbündnis zurückgenommen. Noch im Wahlkampf hatte er das Nordatlantische-"Verteidigungsbündnis" als "obsolot" (überflüssig) bezeichnet. Nur kurz nach den Wahlen und seiner unüberlegten Machtdemonstration in Syrien hat er die meisten seiner Aussagen bereits einkassiert. Aber Herr Trump habe ja auch mal die Auffassung vertreten, dass sich die #USA nicht in Syrien einmischen sollte.

Trump lobt die Allianz

Trump würdigte bei seinem Treffen mit dem Norweger Stoltenberg lobte er den Kampf der Nato gegen den "internationalen" Terrorismus.

Werbung
Werbung

Stoltenberg schätze an der Administration der USA das "klar Bekenntnis" Europa schützen zu wollen.

Bis kurz vor seinem Amtsantritt hatte er die Nato als überflüssig bezeichnet, viele Nato-Partner begannen sich deshalb schon Sorgen um die Zukunft des Bündnisses zu machen. Seitdem aber der Wahlkampf vorbei ist, hat sich Trump mehrmals zur Nato bekannt. Bei der Pressekonferenz mit dem Chef des Bündnisses sagte er, dass dieses seit Jahrzehnten für den internationalen Frieden und Sicherheit stehen würde.

Verlangt mehr finanzielle Mittel

Zudem forderte Trump die Bündnispartner auf, dass diese mehr finanzielle Mittel zur Finanzierung ihrer Verteidigungsausgaben zur Verfügung stellen und ihre Schuld bei der Nato begleichen.

Damit nahm der US-Präsident Bezug auf eine von den Mitgliedern im Jahr 2014 vereinbartes Ziel, die Ausgaben für das Militär innerhalb von zehn Jahren auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu erhöhen.

Werbung

Deutschland liegt da mit 1,2 Prozent vom BIP deutlich unter dem von der USA geforderten Wert.

Bei einem Treffen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im März prangerte das amerikanische Staatsoberhaupt an, dass Deutschland der Nato sowie der USA "riesige Summen" schulden würden. Jedoch würde es sich hierbei auch nicht um Schulden im eigentlichen Sinn handeln.

Merkel hatte bei dem Treffen mit Trump in Washington versprochen die deutschen Militärausgaben gemäß der Zielsetzung von 2014 aufzustocken.

Trump verzockt sich

Trump hat mittlerweile schon viele geweckte Hoffnungen in Schall und Rauch aufgehen lassen. Zwar war im Vornherein klar, dass #Russland und Amerika keine Freunde werden. Es haben aber viele auch nicht damit gerechnet, dass Trump es schafft innerhalb kürzester Zeit das Verhältnis noch schlechter werden zu lassen als unter seinem Vorgänger Obama.

Auch in Syrien wollte er sich immer raushalten, Assad sollte an der Macht bleiben. Nach der mutmaßlichen "False Flag"-Aktion mit dem Giftgasangriff im syrischen Ildib alles Schall und Rauch.

Werbung

Das Einwanderungsdekret ist mittlerweile ebenfalls so gut wie vom Tisch, nachdem der US-Präsident zweimal von Bundesrichtern gestoppt worden war.

Trump spielt ein gefährliches Spiel, er zündelt in Syrien und lässt seine Flotte vor Nordkorea positionieren, genau unter den Augen der Chinesen. Er provoziert und handelt teilweise impulsiv, siehe Syrien, nur wenn der Milliardär dies mit #china macht, werden diese keine Geduld haben wie der russische Bär, für China steht ja bekanntlich der Drache und der speit ziemlich schnell Feuer.