Das ist aber noch nicht das Ende! 100 Jahre nach der Oktoberrevolution will der russische Staat mit der Verherrlichung Lenins und der sog. alten Bolschewisten, und umso mehr Stalins, nichts mehr zu tun haben. Jede positive Beurteilung der Sowjetunion durch den Präsident und Regierung soll nun offensichtlich auf den Sieg über das Dritte Reich und Errungenschaften in der Raumfahrt usw. begrenzt sein.

Der erste russich-orthodoxe Kreuzzug

... nähert sich, wie ich es vorhergesehen habe, seinem siegreichen Ende. Nicht als die Erben Lenins, sondern als christliche Ritter oder Nachfolger der alten Römer wollen nun die Russen seine Rolle wahrnehmen.

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Es ist nicht verwunderlich, dass an dem 100. Jahrestag der Oktoberrevolution in Moskau daran nur ein paar Tausend Demonstranten erinnert haben.

An diesem Tag haben die Bolschewiki die Macht in Petrograd an sich gerissen

Wladymir Uljanow (Lenin) war kein ethnischer Russe und dies war auch bei den meisten seinen Parteigenossen der Fall. Für das rusissche Volk ist das kein frohes Jubiläum, vor allem wegen der bis zu 30 Millionen durch Bolschewisten umgebrachten Bürger. In #Russland wurde 1917 der erste totalitäre Staat weltweit gegründet und Völkermord war seine Waffe. Die beispiellosen Greueltaten der Anhänger Lenins haben zum bewaffneten Widerstand der Patrioten in ganz Russland geführt, der erst nach fünf Jahren unvorstellbar erbitterte Kämpfe gebrochen werden konnte. Das russische, staatseigene Fernsehen erinnert seit mehreren Jahren regulär daran.

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Nun zog Putin persönlich die Bilanz

Der russische Präsident weihte am 30. Oktober in Moskau ein Denkmal zu Ehren der Opfer der politischen Unterdrückung in der Sowjetunion (sieh: die Bildergallerie und ihre Beschreibung) ein. Er betonte nachdrücklich, dass "unsere schreckliche Vergangenheit nicht aus unserem nationalen Gedächtnis ausgelöscht werden darf und durch nichts zu rechtfertigen ist, auch nicht durch das so genannte höhere Wohlergehen des Volkes". Dieser historische Tatsachenbestand ist in Russland immer mehr bekannt und das ist wohl der Grund warum auch mehrere Oppositionelle Putin bei dem Denkmalbau unterstützt haben. Dann waren sie auch bei seiner Einweihungsrede anwesend.

In Putins Russland sind die Kommunisten eine immer geringere Minderheit, die nur geduldet wird

Infolgedessen waren es nur ein paar Tausend Kommunisten aus Russland und dem Ausland, die sich am 100. Jahrestag der Oktoberrevolution am Nachmittag (Putin hat den nationalen Feiertag zur Oktoberrevolution vor 13 Jahren abgeschafft) in Moskau versammelten.

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Sie skandierten: "Russland ohne Putin!" Auch: "Die rote Fahne auf den Kreml!" Trotzdem, sie stellen nur 9 Prozent der Abgeordneten in der Staatsduma dar und haben kaum Einfluss auf die Entwicklung des riesengroßen Landes.

Auch im Westen wird das Werk Lenins zunehmend als ein verblasster Traum beurteilt

Dies wurde durch die neuesten Forschungen der Historiker, darunter in Deutschland, untermauert.

Am 100. Jahrestag der Oktoberrevolution hat das russische Fernsehen ein Spielfilm über den heimtückischen und krummen Meister Lenins, Israel Helphand, der unter seinem Deckname Alexander Parvus bekannt wurde, den Dämon der Revolution, gesendet. Der Mann, der die Nachrichtenagentur Russland Heute leitet und als Chefpropagandist Putins gilt, hat ihn dem Publikum vorgestellt. #Geschichte #Wladimir Putin