Halbleere Klassenzimmer, hoher Krankheitsstand im Büro - die Grippewelle erwischt Deutschland derzeit mit voller Wucht.

Krank will niemand werden, schließlich unterscheidet sich die "echte" Grippe in wesentlichen Punkten von einer "einfachen" Erkältung. Neben Kraftlosigkeit und zum Teil starken Kopf- und Gliederschmerzen ist vor allem Fieber das hauptsächliche Symptom der Krankheit. "Harmlose Wehwechen" wie Schnupfen oder Husten sind hingegen keine häufigen Begleiter der Grippe.

Impfen? Jetzt noch?

Das beliebteste Mittel gegen Grippe ist die Impfung. Diese empfiehlt sich vor allem bei Menschen über 60, Kindern, chronisch Kranken, Schwangeren sowie Personal im medizinischen und pflegerischen Bereich.

Wer denkt, Anfang Februar ist es für eine Impfung zu spät, der irrt sich. Auch zum jetzigen Zeitpunkt lohnt sich eine Grippeschutzimpfung noch, da der Impfstoff nach etwa einer Woche wirkt und eine Grippewelle häufig bis in den März hinein geht.

In der Regel übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Impfung. Da es jedoch immer wieder unterschiedliche Vereinbarungen zwischen Ärztevertretungen und Krankenkassen in den einzelnen Bundesländern gibt, schadet es nicht, sich vor der Impfung bei seinem Arzt über mögliche entstehende Kosten zu informieren.

Außerdem muss festgehalten werden, dass ein Grippeimpfstoff aufgrund der ständigen Veränderung der Influenza-Viren nie hundertprozentig vor der Krankheit schützt.

Es gibt jedoch ein paar einfache Tipps, mit denen man das Ansteckungsrisiko zumindest eingrenzen kann:

Immunsystem stärken

Wie bei vielen Krankheiten gilt: Wer ein starkes Immunsystem hat, brauch sich nicht vor den Erregern fürchten. Um die Abwehrkräfte in Schwung zu halten, helfen viel Bewegung, frische Luft in Verbindung mit einem (Winter-)Sonnenbad und Vitamine, die man am besten über Obst und Gemüse zu sich nimmt.

Virenübertragung minimieren

Die Grippeviren verbreiten sich durch die sogenannte Tröpfen-Übertragung von Mensch zu Mensch. Die Erreger verbreiten sich nicht durch Körperkontakt, sondern können auch über die Luft übertragen werden. Um die Gefahr einer Ansteckung einzugrenzen, sollte man deshalb in Zeiten einer Grippewelle große Menschenmengen meiden. Auch regelmäßiges Händewaschen verringert die Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken.

Positiv denken

Es ist statistisch erwiesen: Menschen, die glücklich sind und viel lachen, werden seltener krank. Vielleicht hilft ja schon der vage Gedanke an den bald nahenden Frühling. #Gesundheit