Immer öfter hört man in letzter Zeit, dass Personen nach dem Konsum sogenannter "Kräutermischungen" entweder bewusstlos zusammenbrechen oder sogar sterben. Deshalb wird durch die Polizei in Mittelfranken vor dem Konsum jeglicher Drogen, aber insbesondere auch vor dem Konsum von Drogen in Form von "Kräutermischungen" gewarnt.

Diese Warnung vor den Drogen wurde durch die Polizei jetzt noch einmal verstärkt, nachdem zwei Todesfälle im letzten Jahr in Mittelfranken zu beklagen waren.

Am 22. Januar dieses jungen Jahres 2015 mussten Polizisten bei einem Notfalleinsatz Erste Hilfe leisten. Der Notarzt wurde gerufen, nachdem ein 22- und ein 23-Jähriger nach dem Konsum von Kräutermischungen zusammengebrochen waren. Die zwei jungen Männer rauchten Kräutermischungen in der Nähe des Nürnberger Hauptbahnhofes. Nach dem Konsum der Drogenmischung in "Kräuterform" bekamen die jungen Männer Krampfanfälle und konnten sich nicht mehr auf den Beinen halten. Zudem waren die beiden Männer orientierungslos.

Die Zahl der Notarzteinsätze nach dem Konsum von "Kräutermischungen" in Franken häufen sich in einem beängstigenden Maße. Es wird dringlichst vor dieser Art von Drogen abgeraten. Allgemein sollte man auf Rauschmittel verzichten, die die volle "Glückseligkeit" versprechen. Teilweise werden den "Kräutermischungen" unerforschte Substanzen hinzugefügt, die für den Konsumenten unkalkulierbare gesundheitliche Risiken mit sich bringen können. Auch der sofortige Tod kann eintreten.

Welche Gefahren drohen beim Konsum der so genannten "Kräutermischungen"?

Sofortige Bewusstlosigkeit, Herzrythmusstörungen, Wahrnehmungsveränderungen, Panikattacken, unkontrollierbare Krämpfe und auch Psychosen können nach dem Konsum der neuen Form der "Kräutermischungen" eintreten. Langzeit- und Folgeschäden wie Depressionen, Schlafstörungen sowie noch nicht genannte, schwerwiegende Langzeitschäden, sind in der Folge des Drogenkonsums in "Kräuterform" zu befürchten.

Die so genannten "Legal Highs" (auch als Kräutermischungen bekannt), kann man seit einiger Zeit ohne Probleme und vor allem legal im #Internet erwerben. Aber Vorsicht! Die Gefahren sollte man nicht unterschätzen. Diese Kräutermischungen enthalten synthetisch erzeugte Stoffe, deren Wirkungen bedenklich und lebensbedrohlich sind.

Finger weg von jeglicher Art von Drogen! Eine öffentliche Online-Petition ist im übrigen bereits schon am 16.01.2015 beim Deutschen Bundestag eingereicht worden. Unter der Petitions-ID 56938 wurde die Petition erfasst und an den Petitionsausschuss weitergeleitet. #Facebook

Jetzt NEIN sagen zu den "Legal Highs" und die Online-Petition unterstützen.