Die Deutschen werden mit der Zeit immer dicker, das ist definitiv keine überraschende Neuigkeit. Dies resultiert meist aus der falschen Ernährung, in Verbindung mit zu wenig Bewegung. Die meisten Menschen wissen, dass eine Ernährungsumstellung und mehr sportliche Betätigung nötig wären um wieder in Form zu kommen, doch aus den alten Verhaltensmustern auszubrechen, ist kein Zuckerschlecken.

Cola, Pizza oder Schokolade – das sind alles #Lebensmittel von denen wir ganz sicher wissen, dass sie nicht gut für unseren Körper sind. Und wenn wir sie trotzdem zu uns nehmen wollen, dann am besten nur in Maßen. Ein großes Problem bei der Ernährung ist allerdings, dass wir oft glauben, wir essen das Richtige – tun wir aber nicht. Es gibt einige Lebensmittel, die als gesund gelten, aber trotzdem versteckte Dickmacher sind. Gerade diese versteckten Kalorienbomben, möchte ich euch im Folgenden näher vorstellen.

Ein bekanntes Sprichwort lautet: „an apple a day keeps the doctor away“. Da ist schon viel Wahres dran, aber das heißt noch lange nicht, nur weil Obst irgendwo drin ist, dann ist das auch gleichzeitig gesund. So verhält es sich nämlich mit dem allseits beliebten Fruchtsaft, der oft unterschätzt wird. Aber da ist ja viel Vitamin C drin und Äpfel und Orangen und so’n Zeug – Richtig! Obst enthält viele wichtige Vitamine, aber auch Zucker. Klar, Fruchtzucker, aber Zucker ist Zucker. Und so herrscht der Irrglaube, wenn man von Cola auf Fruchtsaft umsteigt, wäre man damit besser bedient – Fehler! Ein Glas Apfelsaft hat in etwa so viele Kalorien wie ein Glas Cola. Schwierig ist auch, dass der Fruchtzucker dafür sorgt, dass ein erstes Sättigungsgefühl auf sich warten lässt, und wir deswegen tendenziell auch mehr Apfelsaft trinken, als wir Cola trinken würden – so kommen nochmal Extrakalorien zur Bilanz hinzu. Am besten lieber auf kalorienarme Getränke zurückgreifen, wie ungesüßten Tee, Wasser oder selbstgemachte Schorle. Am Anfang ist das noch eine starke Umgewöhnung, mit der Zeit gewöhnt man sich allerdings daran und dann schmeckt die Cola im Verhältnis dazu auch nicht mehr ganz so toll wie vorher.

Ein weiteres Beispiel für eine Kalorienfalle, ist Milch. Als Kind wurde einem beigebracht, dass Milch gesund ist und die Knochen stärkt. Das ist aber leider nur halb wahr, in Milch stecken viele versteckte Kalorien. Das Problem bei der Milch ist ihr hoher Fettgehalt. In einem Glas Vollmilch sind mehr als doppelt so viele Kalorien, wie in einem Glas Limo. Also heißt es auch bei der Milch – bitte nur in Maßen genießen.

Die Lebensmittelindustrie reagiert schon seit Längerem auf diese Tatsachen, und bringt immer mehr Light-Produkte auf den Markt. Weniger Kalorien, schön und gut – da Fett allerdings ein Geschmacksträger ist (also nicht komplett verteufeln, sondern nur in Maßen!) muss der Geschmack ja auf anderem Wege ausgeglichen werden und was eignet sich dafür bekanntlich am besten? – Zucker! Und so sind Light-Produkte eine absolute Ernährungsfalle. Deswegen sollte bei einer Ernährungsumstellung immer beachtet werden, welche Inhaltsstoffe in den Lebensmitteln tatsächlich stecken, statt einfach auf die Angabe "Light" zu achten, und daher selbstverständlich zu diesen Produkten zu greifen.

Vorsicht auch im Falle von Cornflakes, galten diese in der Vergangenheit noch als gesund, sind sie heutzutage mit unnötig viel Zucker versehen. Also immer darauf achten, wenn Müsli – dann bitte ohne Zuckerzusatz!

Fette sind nicht immer so eindeutig, wie im Falle von Butter und Pommes zu erkennen. Oft sind die Fette sogar sehr gut versteckt, sodass wir sie gar nicht erwarten würden, in Wurst und Käse zum Beispiel. Oder in Backwaren, wie in dem Croissant, das als besonders gehaltvoll gilt. Besondere Vorsicht gilt bei Cremesuppen und Soßen, wie Salatdressing oder Mayonnaise. Oft enthalten diese viel mehr Kalorien, als man im ersten Moment annehmen würde.

Egal für welche Lebensmittel Sie sich im Endeffekt entscheiden. Wichtig ist, immer auf die Nährwerttabelle auf der Verpackung zu achten, um versteckten Kalorien aus dem Weg zu gehen. Der Fettgehalt sollte dabei möglichst gering sein, genauso wie der Anteil an gesättigten Fettsäuren. Je weiter vorne die Fette in der Liste stehen, desto mehr ist davon im Produkt enthalten. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Kohlenhydratgehalt dem des Zuckergehalts sogar entspricht, dann sind Kohlenhydrate meist nur in Form von Zucker enthalten. Versteckter Zucker wird übrigens meist mit der Endung „-ose“ angegeben.

Prinzipiell gilt: Es gibt zu jedem fetten Lebensmittel auch eine fettfreie Alternative. Also immer Augen auf, beim Einkauf!  #Gesundheit