Und wieder ist es einmal so weit: in der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren auf Sommerzeit gestellt. Nun muss sich auch der Organismus wieder darauf einstellen. Die Umstellung des Körpers dauert beim einen länger, beim anderen kürzer.

Mit ein paar Tricks gelingt es leichter, am Montag nach der Zeitumstellung fit zu sein. Schlafforscher wissen: Wir brauchen eine Woche zu Umgewöhnung. Schon am Wochenende kann man sich etwas vorbereiten. Am Samstag sollte man eine halbe Stunde früher aufstehen als üblich und auch alle Mahlzeiten eine halbe Stunde vorverlegen. Der Körper kann sich so besser in den neuen Rhythmus hineinfinden. Am Sonntag sollte man genauso vorgehen und eine halbe Stunde früher aufstehen, essen und schlafengehen. Dadurch wird die Umstellung am Montagmorgen weniger abrupt empfunden.

Ist ein Mittagsschläfchen sinnvoll?

Ein Nickerchen nach dem sonntäglichen Mittagessen sollte man sich besser verkneifen, denn dann wird das Einschlafen am Abend deutlich schwerer. Wer trotzdem mittags eine Ruhepause braucht, sollte die nicht länger als eine halbe Stunde ausdehnen.

Warum wir oft an die Luft gehen sollten

Sowohl der Stoffwechsel als auch das Immunsystem reagieren auf die Umstellung mit Stress. Um diesen Stress nicht noch zu erhöhen, ist es sinnvoll, seinen Alkohol- und Nikotinkonsum in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung zu reduzieren oder ganz darauf verzichten. Wirkungsvolle Stress-Killer sind außerdem Bewegung an der frischen Luft und eine Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse. Der Aufenthalt im Freien ist deshalb so wichtig, weil der Körper in den Wintermonaten eine größere Menge des Schlafhormons Melatonin produziert. Durch Sonnenlicht wird es erst nach etwa zwei Wochen abgebaut. Außerdem braucht der Körper UV-Licht, um Vitamin D produzieren zu können. Auch das ist für ein funktionierendes Immunsystem und für kräftige Knochen wichtig.

Nicht ärgern hilft

Wer mit der Einstellung "Die Sommerzeit raubt uns eine Stunde!" Ins Wochenende geht, hat es deutlich schwerer als Menschen, die die ganze Situation lockerer sehen. Generell braucht der Körper etwa eine Woche, um sich an den neuen Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnen. Sich nicht zu ärgern hilft sehr, die Zeitumstellung besser wegzustecken. Je negativer die psychische Einstellung zu dieser Regelung ist, desto stärker sträubt sich auch der Organismus gegen die Veränderung. Man sollte sich stattdessen klarmachen, dass die Müdigkeit nur eine vorübergehende Erscheinung ist. Der Körper braucht eben ein paar Tage, bis er sich an den neuen Rhythmus gewöhnt. Bei manchen hilft es bereits, die Uhr schon am Samstagabend umzustellen.

Auch an die Dunkelheit am Morgen muss sich der Körper erst gewöhnen. Man kann sich behelfen, indem man am Morgen alle Lichter in der Wohnung einschaltet. Nach ein paar Tagen ist es am Morgen sowieso wieder heller. Auch Musik ist ein Muntermacher und hilft morgens auf die Sprünge. Außerdem sorgt sie für gute Laune und baut Negativstress ab. #Gesundheit