In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren wieder eine Stunde nach vorne gestellt. Viele blicken dem alljährlichen Ereignis mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Ist es einerseits das frühere Aufstehen, das von den Meisten gefürchtet wird, ist es aber auch andererseits die Möglichkeit, nach der Arbeit noch Sonne zu tanken, die von so vielen herbeigesehnt wird. Auf jeden Fall heißt es durchbeißen, denn die Tage werden immer länger und mit ihnen auch die Möglichkeit ausgiebig Vitamin D zu tanken.

Jeder Mensch hat seine eigene innere Uhr. Und gerade diese Uhr ist es, die bei der Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit durcheinander gerät. Schon kleine Schwankungen dieser inneren Uhr können Auswirkungen auf den Schlaf- und Wachzyklus des Menschen haben. Das wirkt sich natürlich auf die #Gesundheit aus. Müdigkeit, Konzentrationsmangel, bis hin zu Kreislaufbeschwerden können die Folge sein. Es dauert meist zwischen 4 Tage und 14 Tagen bis sich der Körper an die Umstellung gewöhnt hat.

Während diese Beschwerden lange Zeit als eingebildet und höchst individuell galten, sind diese Symptome heutzutage bewiesen. Statistiken belegen, dass durch die Umstellung ca. 10 % mehr Menschen einen Arzt aufsuchen als sonst. Auch die Einnahme von Schlafmitteln und Antidepressiva steigen in diesem Zeitraum rasant an.

Um den Körper an die Zeitumstellung zu gewöhnen geben Experten folgende Tipps:

Bleiben Sie wach: In der Umstellungsphase ist es wichtig auf den Mittagsschlaf zu verzichten. Versuchen Sie trotz Müdigkeit munter zu bleiben. Legen Sie dafür vermehrt Erholungspausen ein, Sie werden dadurch in der Nacht besser schlafen.

Vorsicht im Straßenverkehr: Müdigkeit und Konzentrationsmangel kann zu Unfällen führen. Verzichten Sie bei starker Müdigkeit ganz aufs Fahren oder benutzen Sie verstärkt öffentliche Verkehrsmittel.

Verzichten Sie auf Schlafmittel: Obwohl sich das Einschlafen problematisch gestalten könnte: Verzichten Sie unbedingt auf Schlafmittel und steigen Sie eventuell auf naturheilkundliche Alternativen um.

Wenn das alles nichts hilft, bleibt nur noch ein Trost: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Symptome der Zeitumstellung länger als 14 Tage dauern. In dieser Zeit heißt es eben durchbeißen. #Depression