Wann sollte man den Arzt aufsuchen?

Wer kennt es nicht: Husten, leicht geschwollene Lymphknoten oder eine leichte Verfärbung des Stuhls. Was ist jetzt bedenklich und was nicht? Wann sollte man den Arzt aufsuchen und wann nicht? Die Huffington Post nimmt dieses Thema zum Anlass und beschreibt in einem interessanten Artikel 5 Symptome, die auf Krebs hindeuten, aber sehr oft ignoriert werden. Diese 5 Symptome sind deshalb so gefährlich, weil sie normalerweise auf harmlose Krankheitsbilder hindeuten. Aber auch in dieser Hinsicht ist Augenmaß gefordert, denn nicht alles, was einem verdächtig vorkommt, ist gleich eine Krebserkrankung.

Früherkennung erhöht die Heilungschancen

In Deutschland sterben sehr viele Menschen an Krebs, weil sie über die Krankheit nicht aufgeklärt sind und deshalb potentielle Warnsignale ignorieren. Dabei könnten viel mehr Menschen gerettet werden, wenn die Krankheit früher erkannt worden wäre. Regelmäßige Untersuchungen und eine frühzeitige Behandlung erhöhen die Heilungschancen massiv.

5 Symptome die man im Auge behalten sollte:

Der Husten hört nicht auf: Normalerweise ist Husten, der mit einer Erkältung einher geht, kein Grund sich Sorgen zu machen. Wenn der Husten aber über mehrere Wochen hinaus bestehen bleibt, sollte man unbedingt einen Facharzt aufsuchen. Auch wenn die Diagnose dann trotzdem harmlos ausfällt, war es gut sich untersuchen zu lassen, denn Lungenkrebs geht in den meisten Fällen mit einem lang anhaltendem Husten einher.

Anhaltendes Sodbrennen: Stress oder falsche Ernährung kann oft zu Sodbrennen führen und ist ebenfalls kein Grund zur Sorge, außer dass man seine Ernährung umstellen sollte. Wenn Sodbrennen aber mehrere Wochen lang anhält, ist es wichtig, sich ärztlich untersuchen zu lassen, denn das Sodbrennen kann ein Indiz für Kehlkopf- oder Rachenkrebs sein.

Juckreiz auf der Haut: Jeder hat sie und meistens sind sie ungefährlich, die Muttermale. In Deutschland liegt das Risiko an Hautkrebs zu erkranken bei eins zu 200. Wer ein Muttermal hat, sollte es beobachten. Bei dunkler Verfärbung ist Vorsicht geboten. Aber auch Juckreiz und Brennen des Muttermals können ein Indiz für Hautkrebs sein.

Es befindet sich Blut im Stuhl: Wer Hämorrhoiden oder Probleme mit seiner Schleimhaut hat, kennt es: Blut im Stuhl. Obwohl es bei vielen Menschen vorkommt, sollte man es keinesfalls verharmlosen, denn auch bei Darmkrebs findet man Blut im Stuhl. Das Blut stammt dann von den Blutgefäßen des Krebsgeschwürs.

Die Lymphknoten sind geschwollen: Geschwollene Lymphknoten gehen meist mit einer Entzündung im Halsbereich einher. So schnell die Schwellung gekommen ist, so schnell ist sie nach Abklingen der Entzündung auch verschwunden. Wenn die Schwellung der Lymphknoten aber bleibt, sollte man sich überzeugen, dass man keinen Lymphdrüsenkrebs hat. Auch in einem solchen Fall gilt: Je früher man die Krankheit erkennt, desto größer sind die Heilungschancen.

Foto: Claus Rebler - CC-BY-SA 2.0 - flickr.com. #Gesundheit