Tipp: Berührung in jedem Fall vermeiden 

Der Sommer ist endlich da, viele Menschen nutzen das schöne Wetter zu Ausflügen in die Natur. Aber Vorsicht: Einige Pflanzen können einem das Sommerfeeling ganz schnell vermiesen. Zu diesen Gewächsen gehört der Riesen-Bärenklau, auch Herkulesstaude genannt. Diese Pflanze kann bis zu fünf Meter hoch wachsen und verbreitet sich in Deutschland zur Zeit rasend schnell. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sollten den Kontakt mit dem Bärenklau dringend vermeiden. Der Pflanzensaft wirkt hochgiftig und kann unter Sonneneinstrahlung schmerzhafte Blasenbildung und schwer heilende Verbrennungen hervorrufen. Der Heilungsprozess kann Wochen dauern.

Tipp: Erkennungsmerkmale des Riesenbärenklau einprägen

Der Riesenbärenklau ist eine krautige Pflanze und gehört zu den sogenannten Doldenblütlern. Bei der Dolde ist die Hauptachse des Blütenstands verkürzt, so dass alle blütentragenden Nebenachsen gemeinsam an der Spitze der Sprossachse ansetzen. Die Blüten sind weiß bis rosa gefärbt und können einen Durchmesser von bis zu 80 Zentimeter erreichen. Der Stängel enthält die giftigen Substanzen und kann bis zu 10 Zentimeter Durchmesser schaffen. Die Staude bildet zunächst eine Rosette mit stark gefiederten Blättern, die bis zu einen Meter groß werden können. Erst in ihrem zweiten oder dritten Jahr wächst die Pflanze auf bis zu fünf Meter heran. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Juli.

Tipp: Wurzeln ausgraben

Die Verbreitung erfolgt enorm schnell, denn jede Pflanze hat zwischen 10 000 und 50 000 Samen. Der Riesen-Bärenklau wächst häufig an Flüssen und Bächen, aber auch an Straßen- und Wegesrändern. Dieses nicht unbedingt unattraktive, aber gefährliche Gewächs lässt sich gern auf nährstoffreichem Boden nieder, der nicht zu trocken sein darf. Wenn sich der Bärenklau im eigenen Garten breit macht, ist es höchste Zeit zu handeln. Man kann die Pflanze an der Wurzel ausgraben, mindestens zehn Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche sollte man ansetzen. Abmähen bringt nicht viel, da der Riesen-Bärenklau rasch wieder nachwächst. Wer den Riesen-Bärenklau bekämpft, sollte unbedingt mit Handschuhen und vollständig bekleidet arbeiten. Sollte Pflanzensaft auf die Haut gelangen, muss dieser sofort mit Wasser abgewaschen werden. 

Genesis veröffentlichte Song über den Riesen-Bärenklau

Die Popgruppe Genesis widmete dieser gefährlichen Pflanze bereits 1971 einen eigenen Song: "Nichts kann sie stoppen, ihre Macht wächst, sie sind unbesiegbar, immun gegen alle Herbizide". Die Rede ist von "giant hogweed", dem Riesen-Bärenklau. Das Lied dreht sich um ein tragisches Ereignis in England, wo sich mehrere Kinder vergiftet hatten, als sie sich aus den hohlen Stängeln der Pflanze Blasrohre bastelten.

Vorsicht, fass ihn nicht an und schau nur aus der Ferne an den Riesen-Bärenklau!

jh
#Gesundheit #Schönheit #Notarzt

Hobbygärtner können den Riesen-Bärenklau ausreißen: Am besten wird dafür der obere Teil der Wurzeln ausgegraben. Nur in diesem sogenannten Vegetationskegel findet der Austrieb statt. Der Gärtner muss daher bis mindestens zehn Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche die Wurzel durchstechen und entfernen. Der Wurzelrest wird im Müll am besten mit der Schnittstelle nach oben gelegt. Das verhindert, dass die Wurzel erneut anwächst

Riesen-Bärenklau im Garten? So wird man ihn wieder los | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/leben/riesen-baerenklau-im-garten-so-wird-man-ihn-wieder-los-id10821221.html#plx133022418
Hobbygärtner können den Riesen-Bärenklau ausreißen: Am besten wird dafür der obere Teil der Wurzeln ausgegraben. Nur in diesem sogenannten Vegetationskegel findet der Austrieb statt. Der Gärtner muss daher bis mindestens zehn Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche die Wurzel durchstechen und entfernen. Der Wurzelrest wird im Müll am besten mit der Schnittstelle nach oben gelegt. Das verhindert, dass die Wurzel erneut anwächst

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