Und es geht doch in die richtige Richtung. Vor kurzem veröffentlichte die britische Regierungsbehörde Public Health England einen ausführlichen Bericht über das „Dampfen“ von E-Zigaretten. Der, von der Professorin Ann McNeill und Professor Peter Hajek beaufsichtigte Bericht, bestätigt das „Dampfen“ von E-Zigaretten als seriöse Alternative zu herkömmlichen Zigaretten. Außerdem attestiert er dem „Dampf“ von E-Zigaretten ein weit geringeres Risiko, als es beim Rauchen von normalen Zigaretten der Fall ist. Experten sprechen beim „Dampfen“ von E-Zigaretten von 95% weniger Risiko.

 Kann das „Dampfen“ von E-Zigaretten bei der Vermeidung von Munderkrankungen helfen?

 Nun hat auch die British Dental Health Foundation, kurz BDHF, auf diesen Bericht reagiert. Die BDHF ist eine der weltweit führenden, unabhängigen Organisationen für Mundgesundheit, die ihren Hauptsitz in Großbritannien hat. Wie auf „dentalhealth.org“ zu lesen, hat die Organisation die Ergebnisse des Berichts zum Anlass genommen, um auf die E-Zigarette als Hilfe zur Vermeidung von Mundkrebs hinzuweisen. Jährlich erkranken in Großbritannien ca. siebentausend Menschen an dieser Krankheit und viele Fälle sind auf das Rauchen herkömmlicher Zigaretten zurückzuführen.

 Das „Dampfen“ von E-Zigaretten ist zwar nicht risikofrei, aber trotzdem weit weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten

 Wie der Chief Executive der British Dental Health Foundation, Dr. Nigel Charter betont, ist es wichtig, die Botschaft zu verbreiten, dass E-Zigaretten zwar nicht risikofrei, aber dafür weit weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten sind. Diese Tatsache ist der Bevölkerung leider noch zu wenig bewusst. Bezüglich des Vorwurfes, dass E-Zigaretten direkt zum Rauchen von normalen Zigaretten führen, betont Charter auf der Homepage, dass es keine Beweise dafür gibt und dass diese Vorwürfe nicht korrekt sind.

 Diskussion über das „Dampfen“ von E-Zigaretten sollte sachlicher werden

 Obwohl die British Dental Health Foundation glaubt, dass es noch lange dauern wird, bis die Gesellschaft wirklich rauchfrei ist, unterstützt sie bis dahin jedes Hilfsmittel, mit dem das Rauchen reduziert werden kann. Aufgrund der vielen Negativ-Berichte über das „Dampfen“ von E-Zigaretten bestätigt die Reaktion der British Dental Health Foundation nur die Tatsache, dass die Diskussion über die Vor- und Nachteile von E-Zigaretten sachlich und ohne Generalisierungen geführt werden sollte.

 

Foto: Vaping360 – CC-BY 2.0 – flickr.com #Gesundheit