So unterschiedlich in Farbe, Form und Design die Produktauswahl der Dampfgeräte ist, so unterschiedlich sind auch die Motivationen, vom Rauchen auf das Dampfen umzusteigen. Für die meisten Dampfer spielt zu Beginn ihrer Dampferkarriere sicherlich der finanzielle Aspekt eine tragende Rolle beim Wechsel zur Dampfe. Der Gesundheitsaspekt wird den meisten aber erst Später bewusst.

 

Aussagen wir diese:

"Nach der letzten Steuererhöhung habe ich mal das Dampfen ausprobiert, weil mir das Rauchen zu teuer wurde, aber aufhören zu rauchen, war gar nicht meine Absicht, es geschah automatisch." Sind keine Seltenheit sondern eher die Regel.

 

Eine Gruppe von "Dampfern" jedoch sieht in der "Dampfe" ihre letzte Chance, sich vom todbringendem Tabakrauch zu lösen. Es sind die Raucher mit der unheilbaren Lungenkrankheit COPD. Der Sammelbegriff COPD für bestimmte Lungenleiden stammt aus dem englischen und steht für "chronic obstructive pulmonary disease”. Demnach handelt es sich um eine dauerhafte und lebensbedrohliche Verengung der Atemwege, dass durch den Abbau bzw. durch die Zerstörung von gesundem Lungengewebe verursacht wird. Werden die Gifte (Noxen) oder Ursachen z. B. das Rauchen oder die staubige Umgebung nicht abgestellt oder verhindert, so verschlechtert sich der Gesundheitszustand der Patienten rapiede und kann im schlimmsten Fall sogar zu einem frühzeitigen Tod führen.

 

Laut der Welt Gesundheitsorganisation WHO, verstarben in 2012 weltweit mehr als drei Millionen Menschen an den Folgen einer COPD, dies entsprach rund 6 % aller Todesursachen.

Für das Jahr 2030 prognostiziert die WHO, das COPD den vierten Platz aller Todesarten weltweit einnehmen wird[1], und das noch vor dem berüchtigten Herzinfarkt, der und das sei hier mal kurz angemerkt, zu einem nicht unerheblichen Teil auch eine Folgeerscheinung einer schweren Tabak bedingten COPD sein kann!

Mythen und Fakten über COPD und die “Dampfe” wird hier in unregelmäßigen Abständen, mindestens aber einmal im Monat erscheinen und auch zu aktuellen Studien und Nachrichten Stellung beziehen.

 

 

COPD Mytos: COPD ist eine Raucherkrankheit

Fakten: COPD als eine reine Raucherkrankheit zu betrachten, wäre etwas zu kurz gegriffen und irreführend, wenn man bedenkt, dass verschiedenen Quellen zufolge, rund 10 - 20 Prozent aller erfassten COPD-Fälle nicht auf das Rauchen zurückzuführen sind (Wobei die 20% als realistisch angesehen werden kann). Zudem fallen unter dem Begriff COPD verschiedene Lungenkrankheiten, die alle die gleiche, oder ähnliche Symptomatiken aufweisen und die gleiche oder ähnliche Medikationen bedürfen. In früheren Zeiten kannte man auch den Begriff “Staublunge”, an dem viele Berufe und Faktoren beteiligt waren und auch heute noch sind. An erster Stelle wären da zu nennen der Ruß von Dieselfahrzeugen, der Bergbau unter Tage, aber auch Köche und Bäcker, Steinmetze und Stahlkocher gehören mit zur Hochrisikogruppe, wenn keine ausreichenden Schutzmaßnahmen wie z. B. große Dunstabzugshauben, Filter- und Belüftungsanlagen und Staub- oder Atemschutzmasken eingesetzt werden. Rechnet man laut der Statistik zudem noch die rund zwanzig Prozent der Raucher mit COPD die auch ohne zu Rauchen an COPD erkrankt sein müssten, aus der Gruppe der Raucher mit COPD heraus, so kommt man auf eine realistische Zahl an Tabakrauch bedingte COPD Fälle, von rund Vierundsechzig Prozent. Fakt ist aber auch, dass der Tabakkonsum dennoch weltweit das größte Risiko an einer COPD zu erkranken darstellt und nach Möglichkeit vermieden werden sollte. DS

 

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 Dampfe: Der Mythos“OnTop” Nikotinkonsum

 

Quellen:

lugeninformationsdienst.de/krankheiten/copd/verbreitung #Gesundheit #Notarzt