Aller Hysterie gegen die E-Zigarette zum Trotz: Jedem Raucher, der mit Hilfe von E-Zigaretten mit dem Rauchen herkömmlicher Zigaretten aufgehört hat, wird keine Studie der Welt beweisen können, dass E-Zigaretten kein Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung sind. Dies beweist auch die Produkttreue derjenigen Ex-Raucher, die diesen Umstieg geschafft haben. Dass für viele dieser Ex-Raucher die E-Zigarette die letzte Hoffnung war, dem Rauchen den Rücken zu kehren, ist aus den vielen Foreneinträgen ersichtlich, in denen sich Nikotinkaugummi & Co als nicht hilfreich erwiesen haben. Diesem Personenkreis nun im Zuge der E-Zigaretten-Diskussion unter dem Motto: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“ eine Studie nach der anderen aus dem Hut zu zaubern, die der eigenen Erfahrung in dieser Hinsicht diametral entgegensteht, lässt sich nur als kontraproduktiv bezeichnen.

Auch „Dampfer“ von E-Zigaretten verbleiben in der Nikotinabhängigkeit

Es gibt wahrscheinlich keinen „Dampfer“ nikotinhältiger Liquids, dem es nicht bewusst wäre, dass er trotz Umstiegs auf die E-Zigarette in der Nikotinabhängigkeit verblieben ist. Auch bezüglich dieser Tatsache bedarf es keiner Studie, denn jemandem, der zwei bis drei Schachteln Zigaretten pro Tag geraucht hat und mit Hilfe der E-Zigarette dieses Muster erstmalig durchbrechen konnte, ist die Tatsache, dass er noch Nikotinabhängig ist, zu Beginn einmal völlig egal. Hauptsache, er hat sich selber bewiesen, dass es auch ohne herkömmliche Zigaretten geht. Im Sinne regulatorischer Überlegungen auf der Nikotinabhängigkeit zu beharren und dieses Potential der E-Zigarette nicht zu erkennen, lässt fast den Schluss zu, dass es manchen Anti-Tabak-Organisationen lieber wäre, wenn diese Ex-Raucher wieder zur herkömmlichen Zigarette greifen und auf „wissenschaftlich erwiesene“ Weise mit dem Rauchen aufhören würden.

Wie gefährlich sind Fehlinformationen bezüglich der E-Zigarette?

Auch keiner Studie bedürfen wahrscheinlich die Verbesserung der körperlichen Kondition und das „Wiedererwachen“ des Geruchs- und Geschmackssinns, wie in einschlägigen Foren des Öfteren zu lesen ist. Beides Eigenschaften, die von Ex-Rauchern besonders genossen werden und als Pluspunkt dem Gebrauch der E-Zigarette zugerechnet werden. Dass E-Zigaretten ein weit geringeres Risiko als herkömmliche Zigaretten darstellen, ist seit dem „Public Health England“-Bericht eine erwiesene Tatsache. Ob eine Verunsicherung der „Dampfer“ durch Fehlinformationen bezüglich der Gefährlichkeit der E-Zigaretten, der öffentlichen #Gesundheit einen guten Dienst erweisen wird, mag bezweifelt werden.

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