Einmal mehr hat die ärgste Widersacherin der E-Zigarette zu einem Paukenschlag ausgeholt. Dr. Pötschke-Langer (DKFZ) fordert allen Ernstes zu den bisher schon wegen der Gefährlichkeit der E-Zigarette vorgetragenen Einschränkungen ein Verbot von Aromen für E-Zigaretten (liquid-news). Einzig und allein Tabakgeschmäcker würde dann noch zu erwerben sein. Bei einem Erfolg dieser Forderung Pötschke-Langers würde dies dann das endgültige Aus für E-Zigaretten bedeuten. Die komplette Vielfalt und somit auch Freiheit beim Dampfgenuß wäre ausgelöscht. Das DKFZ ist bereit alles zu tun um Dampfgeräte komplett vom Markt zu verdrängen und kann als stärkste Lobbykraft gegen die E-Zigarette verstanden werden.

Doch Moment...

DKFZ macht Rechnung ohne den Wirt bei Aromen

Wie so vieles andere ist dem Krebsforschungsinstitut wohl auch entgangen, dass es sich bei den "verteufelten Aromen" um ganz banale Lebensmittelaromen handelt wie sie uns tausendfach jeden Tag über den Weg laufen, sie eignen sich wegen ihre Beschaffenheit ohne besonderes Zutun der Hersteller für die E-Zigarette. Aromenhersteller haben demnach nichts für Dampfer erfunden, sondern handeln mit Artikeln die es bereits seit je her zu kaufen gibt. Das DKFZ müsste schon in den kompletten Lebensmittelzweig eingreifen um hier ein nachhaltiges Verbot zu erwirken.

Bundesregierung ist dem DKFZ hörig

Es würde schon sehr stark den Eindruck einer Art von Unterwürfigkeit erwecken, wenn unsere Politiker hier dem DKFZ ebenso "auf den Leim gehen" würden als dies mit zahlreichen anderen Forderungen schon der Fall ist und Aromen zusätzlich in den Regulierungskatalog mit aufnehmen. Zugegeben, es hat vielleicht etwas von Verschwörungstheorie, doch unter dem Deckmantel des Raucherschutzes wäre es vorstellbar Aromen ähnlich dem Spiritus zu vergällen. Mit anderen Worten, Zusatzstoffe einzubringen welche das Lebensmittelaroma nicht beeinträchtigen, es für E-Zigaretten jedoch "unbrauchbar" macht.

Zuzutrauen ist dem hier involvierten Personenkreis wohl inzwischen so ziemlich alles. Mit Verlaub - langsam entwickelt sich die komplette Angelegenheit rund um den Regulierungswahn der E-Zigarette eher in einen wohl nicht mehr endenden Größenwahn dessen Schüsse nachweislich auch gerne mal nach hinten losgehen.

Zukünftig wieder mehr Raucher?

Man kann heute bereits gespannt sein, wie Regierung und DKFZ zwangsläufig ansteigende Raucherzahlen kommentieren wird wenn die E-Zigarette endgültig kaputtreguliert ist. Was dann noch bleibt ist der Tatbestand der Körperverletzung, weil es kein geeignetes Rauch-Ausstiegs-Mittel mehr gibt und die tausenden Giftstoffe einer Tabakzigarette wieder auf dem Vormarsch sind die Nummer 1 in Deutschland zu werden. #Gesundheit