Es hört sich für einige bestimmt befremdlich an, aber die vergleichsweise harmlosen E-Zigaretten sind dem bislang strafrechtlich verfolgten Konsum von Cannabis (Marihuana) relativ nahe. Nicht die enthaltenen Substanzen sind es die eine "Gleichsetzung" ermöglichen, vielmehr sind es die Hintergründe, die fragwürdigen Pläne in den Schubladen einiger Politiker.

Während es dem Staat einerseits angeblich um die #Gesundheit der Verbraucher geht ist der wahre Hintergrund die offenbar völlig ungezügelte Gier nach weiteren Steuereinnahmen. Während bei E-Zigaretten Einschränkungen und/oder Verbote angedacht werden geht es bei Cannabis um die grundlegende Lockerung derselben, man spricht von Legalisierung des als Droge geltenden Marihuana.

Es darf demnach durchaus vermutet werden, dass es sowohl bei E-Zigaretten als auch beim Cannabis Geld die wichtigste Rolle spielt, Geld das sich das Finanzministerium nicht entgehen lassen möchte. Der ohnehin bekannte Lobbyismus lässt auch hier herzlichst grüßen.

Cannabis eine neue staatliche Einnahmequelle

Man muss es als Nicht-Konsument dieser Droge wahrscheinlich zweimal lesen um es tatsächlich zu erfassen. Geht es nämlich nach der Meinung Der Grünen, dann stellt Cannabis und dessen Legalisierung für den Staat eine ökonomische Dimension dar (Neue OZ). Unglaublich, aber die möglichen Mehreinnahmen an Steuern im und die Einsparungen durch das Entfallen der Strafverfolgung beim Handel mit Cannabis - beides zusammen mehrere Milliarden Euro jährlich - lassen tatsächlich einigen Politikern die sprichwörtlichen Dollarzeichen in den Augen wachsen.

Die hinreichend bekannten Gefahren von Cannabis für die Gesundheit werden komplett ausgeblendet, der Begriff Einstiegsdroge findet bei den Grünen trotz Hinweisen aus Reihen der zuständigen Institutionen gar keine Erwähnung geschweige eine Bedeutung. Für den Abbau von Staatsverschuldung und das Stopfen von unzählig vielen Finanzlöchern scheint jedes Mittel geeignet zu sein.

Cannabis für die breite Öffentlichkeit?

Nachdem der Gebrauch von E-Zigaretten in bayrischen Gaststätten durchaus erlaubt ist stellt sich regelrecht aufdrängend die Frage, ob zukünftig auch der Joint neben dem Bier- oder Weinglas denkbar und erlaubt ist?

"Treten Sie ein, bei uns darf gedampft und gekifft werden!"

So oder so ähnlich könnten dann einschlägige Aufsteller vor den Gaststätten aussehen.

Eine solche Politik kann wirklich nicht erwarten länger ernst genommen zu werden. Von den eigentlichen Problemen ablenkend wendet man sich Dingen zu von denen man einerseits keine Ahnung hat (E-Zigaretten) und andererseits geht es immer nur um eins - Geld, Geld, Geld! Die nächste Bundestagswahl wird hier wohl die Spreu vom Weizen trennen. Zu wünschen wäre es.

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