Die #Nanotechnologie hatte ich selbst nicht so auf dem persönlichen Schirm. Eher zufällig bin ich bei meinen jahrelangen Recherchen zum Geoengineering und Solar Radiation Management darauf gestoßen. Einerseits haben sich Wissenschaftler den Kopf zerbrochen, welche Aerosol-Partikelgrössen man dem normalen Kerosin beimengen könne, um den Himmel künstlich zu verdunkeln. Hier haben dann Forschungen des Militärs und der Raketentechnik aufhorchen lassen und entscheidenden Fortschritt gebracht.

Aber auch in einer Studie des Bundesforschungsministeriums zum gedimmten Himmel per Aerosolausbringung mittels Flugzeugen aus 2011 wird die Nanotechnologie benannt. Und zwar solle man sich ein Beispiel daran nehmen, wie diese risikoreiche Technologie völlig positiv ins Bewusstsein der Bürger eingepflanzt wurde. Davor hat niemand Angst - NANO - etwas so kleines kann doch nicht gefährlich sein? Obwohl: Das letzte Grippevirus habe ich auch nicht gesehen, als es mich angesprungen ist! So klein war es!

Nanotechnologie: Segen oder Fluch?

Die Chinesen sind nicht nur bei der Wettermanipulation führend, nun haben dort Tumorspezialisten erstmals die Genomchirurgie verwendet, um Krebs zu bekämpfen.

Sie haben ein Gen aus dem Erbgut von T-Zellen entfernt. Hier wird Erbgut zuvor mithilfe der Gen-Schere Crispr verändert.

CRISPR (Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats) sind Abschnitte sich wiederholender DNA (repeats), die im Erbgut von Bakterien und Archaeen auftreten. Sie dienen einem Mechanismus, dem CRISPR/Cas-System, der Resistenz gegen das Eindringen von fremdem Erbgut durch Viren oder Plasmide verschafft, und sind hierdurch ein Teil des Immunsystem-Äquivalents von vielen Prokaryoten.

Dieses System bildet die Grundlage der gentechnischen CRISPR/Cas-Methode zur Erzeugung von gentechnisch veränderten Organismen. (Wikipedia)

Krebsmedikamente werden in einem aus DNA-Schnipseln geknüpften Nanokäfig an ihre Wirkstätte transportiert. In Science (2012; 335: 831–834) stellten US-Forscher ihr Konzept bereits vor, das sie als „Nano-Roboter“ bezeichnen. Kleine Nanobots, die unsere Zellen reparieren - das klingt toll. Und tatsächlich ist es leider so, dass unsere Abwehrzellen nach der Pubertät nicht mehr wesentlich an Zahl zunehmen. Wer bis zur vollen Geschlechtsreife eine hohe Zahl Abwehrzellen ausgebildet hat, kann bis ins hohe Alter auf gute Gesundheit hoffen. Allen anderen helfen bald die Nanobots!

Missbrauch der Nanobots könnte enorme Folgen haben!

Das braucht man gar nicht groß ausmalen, welche Mißbrauchsmöglichkeiten gegeben sind. Kleinste unsichtbare Mikroroboter, eventuell über die Atemluft eingeatmet. Für Kriegsstrategen eine unwiderstehliche Möglichkeit.

Nur SciFi?

Tatsächlich hat sich eine Gruppe Wissenschaftler durch Szenarien aus dem SciFi-Bereich anregen lassen, das war die Geburtsstunde der eGrains! Natürlich war besonders das Militär interessiert. Eine Wolke aus winzigen Mikrokameras, die untereinander vernetzt eine Wolke aus Smart Dust bilden - genial. Man könnte sie etwa zu Spionagezwecken benutzen.

Wie viele eGrains aka Nanobots ein Mensch einatmen müsste, um ihn völlig zu CRISPen? Man weiß es nicht und möchte es auch gar nicht wissen!

Aber eines haben wir leider gelernt: ALLE wissenschaftlichen Errungenschaften, die sich missbrauchen lassen, werden auch missbraucht - und wenn es nur "versuchsweise" ist, egal wie unmenschlich es sein mag! Oder widerspricht jemand?

#Krebs #Nanoroboter