#Lebensmittelwarnungen besonderer Tragweite erreichten die Union deutscher Verbraucher (UDV) über die Lebensmittelwarndienste der Bundesländer. Gewarnt wird, unter anderem, vor den folgend genannten Produkten. Beachten Sie vor allem den letzten Punkt - lebensgefährlicher Fisch:

  • "Rügenwalder Teewurst, fein, geräuchert, 250 g" aus der Fabrik "Rügenwalder Spezialitäten Plüntsch GmbH & Co. KG, Am Ankenberg 4, 34454 Bad Arolsen" In diesem Produkt seien Salmonellen gefunden worden. Die Produktserie lautet 346177, betroffen sind die Haltbarkeitsdaten 26. Dezember 2016 bis 2. Januar 2017. Das Unternehmen schreibt: "Erstmalig in der Unternehmensgeschichte müssen wir zum Schutz des Endverbrauchers einen Produktrückruf durchführen. Die Gesundheit des Menschen ist das höchste Gut. Daher nehmen wir diese Rückrufaktion sehr ernst und reagieren mit entsprechenden Maßnahmen, die kurzfristig und langfristig die Sicherheit unserer Produkte gewährleisten." Weiter heißt es "Rügenwalder Spezialitäten hat umgehend reagiert und die Ware vorsorglich aus dem Handel genommen. Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben oder unfrei an Rügenwalder Spezialitäten GmbH & Co. KG senden. Verbraucherfragen beantwortet Rügenwalder Spezialitäten unter der Rufnummer 05691 / 80480 (Mo-Fr 08:00-17:00 Uhr / Sa & So 09:00-12:00 Uhr) oder unter der E- Mail- Adresse: info@ruegenwalder-wurst.de."
  • In geräucherten Forellenfilets der Firma Wechsler Feinfisch wurden ebenfalls Krankheitserreger entdeckt. In diesem Fall "Listeria Monocytogenes. (...) Es bestehen gesundheitliche Risiken beim Verzehr des Produktes.
  • Giftiges Mutterkorn befindet sich in "Bio-Roggen-Vollkornschrot 1 Kg" mit dem Haltbarkeitsdatum 1. April 2017. Nicht verzehren!
  • Besonders schlimm betroffen sind "Plötze, getrocknet und gesalzen, ausgenommen" der Firma "Monolith Süd GmbH, Ohmstr. 7, 71083 Herrenberg". Verkauft wurde das Produkt primär über so genannten russischen "MIX-Märkte" und andere russische Einzelhändler in Deutschland. Im Produkt befindet sich das extrem gefährliche "Clostridium botulinum Neurotoxin Typ E". Das Produkt darf auf keinen Fall verzehrt werden, auch nicht im gekochten Zustand. Es ist potentiell tödlich! Die Verpackungen sind verschlossen zu halten. Sollte eine Verpackung geöffnet worden sein, so ist jede Fläche, die mit dem Produkt oder seiner Flüssigkeit in Berührung gekommen ist zu reinigen und mit geeigneten Desinfektionsmitteln zu sterilisieren. Beachten Sie dabei die Hinweise zu #Botulismus des Robert-Koch-Instituts! Sollten Sie das Produkt, egal in welcher Form und Menge bereits verzehrt haben, informieren Sie bitte umgehend einen Arzt! Wenn Kopfschmerzen und Übelkeit, Erbrechen, Lähmungen (die meist zuerst die Augen und das Sehvermögen betreffen), Bewegungsstörungen der Augenlider, "verschwommenes Sehen und Doppelbilder, erweiterte Pupillen, starke Lichtempfindlichkeit, Sprechstörungen, trockener Mund, Schlucklähmung, Durchfall, Verstopfung, Atemnot, vollständige Lähmung der Atem- und Hezmuskulatur" auftreten, rufen Sie bitte sofort und ohne jede Verzögerung den Rettungsdienst unter 112.

Die UDV ist entsetzt!

Die Union deutscher Verbraucher (UDV) ist schockiert ob der Tatsache, dass es in Deutschland immer noch zu Fällen von Botulinumtoxinen in Nahrungsmitteln kommt. Solch gravierendste Gefahren dürften in einem westlichen Land nicht vorkommen. Dass dies dennoch der Fall ist deutet auf ein dramatisches und intoleranbles Versagen von Produzenten und Aufsichtsbehörden. #Lebensmittelwarnung #Verbraucheralarm