Eine besondere Luft atmet man in #Berlin, das wissen die Berliner schon lange, denn sie sind ja helle! Dass die Berliner Luft auch "pufft" - na gut, ist wohl künstlerische Freiheit!

Wie hätte Carl Emil Paul Lincke heute gedichtet?

Zwei Jahre lang wurde #Paul Lincke am berühmtesten europäischen Varieté, den Folies Bergère in Paris, gefeiert. Danach kehrte er mit neuen Kompositionen an das Apollo-Theater zurück wo 1899 Frau Luna uraufgeführt wurde.

Sicher wäre er heute noch mehr von der Luft begeistert. Denn zu Linckes Zeiten war Berlin eine der zwölf Millionenstädte in Europa und die EINZIGE wirkliche Industriestadt! Die Luft muss damals also reichlich gestunken haben.

Heute wird die Luft durch Umweltzonen immer sauberer, um welche der Staub auch brav herumgeblasen wird. Berlin hat insgesamt ein Luftpoblem, kein Wunder, denn jährlich zieht eine "Kleinstadt" an Neubürgern zu. Die Autos stauen sich in den Häuserschluchten und selbst in Nebenstraßen. Was es mit der Luft auf sich hat, das weiß man nicht wirklich, zumal sich Berlin ja freut, weil man mit "preiswerten Geräten" misst.

Ob wir evtl. bald "Heil- und Kurstadt" BERLIN sein werden?

So ganz trauen wir Umweltschützer den offiziellen Zahlen nicht. Nach dem Dieselskandal sowieso nicht, bei welchem die Behörden wieder auffällig weggesehen haben und man von einer Kumpanei zwischen Politik und Lobby spricht.

Heute Vormittag war der Himmel schön "blau" und wir gingen mal wieder nachmessen. Das ist ganz interessant, denn die Zahlen weichen doch erheblich von den offiziellen ab, was aber niemand mehr erstaunt.

Wir hatten nette Gespräche mit Bürgern, die besser informiert sind, als Barbara Hendricks ahnt.

Berliner Luft, so wie sie pufft, ist etwas ganz Besonderes!

Jedenfalls ist die Berliner Luft fast schon ein Wunder, denn egal ob es warm oder kalt ist, ob die Luft trocken oder feucht ist, egal welche Daten die Wettersonden des Observatorium Lindenberg zur Erde funken: Flugzeuge ziehen kilometerlange persistente Kondensstreifen. Wahnsinn. Auch heute ging es ab Nachmittag wieder verstärkt los. Innerhalb weniger Stunden war der Himmel dicht, denn die Kondensstreifen zeigen außergewöhnliche Eigenschaften: Sie re-kondensieren enorm zu einem Vielfachen der ursprünglichen Größe.

Das Umweltbundesamt nennt diese "neuen Wolken" künstliche Zirren, die weltweit fast 10 % des Himmels ständig bedecken und so erheblich zur Erderwärmung beitragen. Wenn man sich den weltweiten Flugverkehr ansieht, der aktuell 3,3 Milliarden Fluggäste befördert, dann ahnt man ungefähr, wie der Himmel 2030 aussieht, wenn dank der Billigflieger 7 Milliarden Menschen per Flugzeug unterwegs sind.

Wie es in ihrem Umfeld aussieht, das können sie leicht selbst mit einem Feinstaubmessgerät überprüfen. Erfahrungsgemäß kann ich ihnen aber vorhersagen: Der AHA-Effekt ist riesig! #Umweltzone