Der Erfolgskurs der #E-Zigarette ist ungebrochen. Immer mehr Raucher entschließen sich, teilweise auch nach zahlreichen erfolglosen Versuchen eines Rauch-Stopps, auf das Dampfen umzusteigen. Doch mit der steigenden Popularität der Zigarette 2.0 entfacht sich auch in großen Teilen der Wissenschaft und den Medien ein weltweiter Streit um das Für und Wider der E-Zigarette. Während in England das Dampfen als Nikotinersatztherapie großen Anklang und die E-Zigarette insbesondere bei englischen Forschern zahlreiche Unterstützer findet, werden in Deutschland und den USA vor allem die Nachteile herausgestellt. Dabei wird insbesondere betont, dass die langfristigen gesundheitlichen Folgen des Dampfens noch nicht erforscht seien und die E-Zigarette möglicherweise Kinder und Jugendliche dazu verleitet, mit dem Rauchen anzufangen.

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Nun haben sich Frankfurter Forscher mit den Ergebnissen ihrer Studien zum Thema zu Wort gemeldet, mit für Deutschland ungewöhnlichen Positionen zur E-Zigarette.

Die E-Zigarette ist eine von wenigen Möglichkeiten, Raucher beim Nikotinausstieg zu unterstützen

Ein Team von Forschern der Frankfurt University of Applied Sciences rund um Prof. Heino Stöver haben zur E-Zigarette geforscht und ihre Ergebnisse im Buch „Die E-Zigarette. Geschichte, Gebrauch, Kontroversen“ veröffentlicht. Die erste klare Erkenntnis aus dem Buch ist, dass die E-Zigarette zukünftig eine ernstzunehmende Möglichkeit darstellen kann, Raucher beim Rauch-Stopp zu unterstützen. Nikotin ist eine stark abhängig machende Substanz, die Entwöhnung davon fällt vielen Rauchern entsprechend schwer. Umso wichtiger sei es, die E-Zigarette nicht zu verteufeln, sondern vielmehr die mit ihr verbundenen Chancen, die Zahl von Rauchern in unserer Gesellschaft weiterhin zu minimieren, herauszustellen.

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Hierfür spricht, Informationen der "Frankfurter Neue Presse" zufolge, insbesondere folgender Punkt: Eine Studie des britischen Royal College of Physicians habe gezeigt, dass beim Dampfen weitaus weniger Schadstoffe als beim tatsächlichen Rauchen einer Tabakzigarette aufgenommen werden. Damit sei Rauchen ca. 20mal gefährlicher als das Dampfen.

Verführt die E-Zigarette Jugendliche zum Rauchen?

Auch auf das häufig von Gegnern der E-Zigarette angeführte Argument, Dampfen verführe Jugendliche wegen der vielfältigen Geschmacksrichtungen zum Rauchen, geben die Frankfurter Forscher in ihrer Publikation eine eindeutige Antwort. Denn offenbar gebe es keine belegbaren Hinweise darauf, dass diese Aussage tatsächlich stimme. Lediglich 2,8 Prozent der von den Frankfurter Forschern befragten Jugendlichen nutzen, so die "Frankfurter Neue Presse", täglich die E-Zigarette, während 13 Prozent der Jugendlichen rauchen. Durchaus möglich sei es tatsächlich, dass Jugendliche das Dampfen neben dem Rauchen aus Neugier einmal probieren, aber es gebe keine Datenbasis, die einen Zusammenhang zwischen Dampfen und Rauchen tatsächlich belege.

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